Rapper Tupac Shakur wurde 1996 erschossen, sein Mythos lebt bis heute weiter. Was mit seinen Überresten passiert ist, erfahren wir von seinen früheren musikalischen Wegbegleitern, den Outlawz.

Tupac Shakur dürfte sich ständig im Grab umdrehen – so oft wie über ihn und seinen mysteriösen Tod gesprochen wird. Jetzt wissen wir allerdings: Das mit dem Grab geht gar nicht. Nach Angaben von Rapper E.D.I. Mean ist Tupacs Asche nämlich gar nicht unter der Erde gelandet, sondern in einer fetten Tüte, die sich die Outlawz gemeinsam gönnten.

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Tupac wurde am Strand "geraucht"

Das jedenfalls erzählt E.D.I. Mean im Videointerview mit dem Format VLAD TV. Demnach war es Tupacs Wunsch, so in die ewigen Jagdgründe überzugehen. Geäußert hat der verstorbene Musiker das Rauchen seiner Asche im Track "Black Jesuz". Er nahm den Song zu Lebzeiten mit eben jenen Outlawz auf, veröffentlicht wurde es erst posthum 2003 als Teil des Albums "Still I Rise". Darauf rappt er "We die clutchin' glasses, filled with liquor bomblastic/ Cremated, last wishes n**** smoke my ashes".

Ziemlich eindeutige Message, fanden die Outlawz und machten dann direkt einen Tagesausflug aus der ganzen Sache: Im Interview erzählen sie, dass sie zum Rauchen seiner Asche alles so machten, wie es Lesane Parish Crooks (so Tupac mit bürgerlichem Namen) gewollt hätte: Sie luden seine Familie ein, fuhren an den Strand, es gab Fried Chicken – und einen Joint mit den verbrannten Überresten ihres ermordeten Weggefährten. Auch eine Art, mal einen Tag Urlaub zu machen.

Tupac Shakur unterwegs mit Snoop Dog 1996. Wenige Monate wurde er erschossen. Sein Tod ist bis heute ungeklärt.

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Rauchen der Asche geht auf alte Tradition zurück

E.D.I. Mean erklärt, dass der Song "Black Jesuz" zwar nur ein Song war, aber die Lyrics durchaus tiefgründige Bedeutung haben: Tupac soll auf die Idee des Ascherauchens gekommen sein, weil es auf eine Tradition der Ureinwohner der Vereinigten Staaten Amerikas zurückgeht.

Tupac war begeistert von der Idee, eine so alte Tradition aufleben zu lassen. Aber auch die eigene Highness des Künstlers war nicht unerheblich, wie E.D.I. Mean erklärt: "Wie das so ist, wenn man was geraucht hat und dann über alles Mögliche redet. Da hat er auch das gesagt, glaub ich." Man kennt's.

Quelle: Noizz.de