Kool Savas ist bekannter Prepper. Der Rapper gibt gerne mal öffentlich Tipps, wie man am besten einen Notfallrucksack packt und wann die Apokalypse zu erwarten ist. Flieht er jetzt wirklich vor dem Coronavirus?

"Wir sind back on the road", fängt Kool Savas seine Insta-Story am Mittwochabend an und sitzt dabei in einem vollgepackten Auto auf dem Beifahrersitz. Auf dem Weg nach Oberfranken wollen er und sein Fahrer Patty sein. Warum? Um vor dem Coronavirus zu fliehen, natürlich.

In seiner ausführlichen Insta-Story erklärt der Rapper, warum er nun im Auto auf dem Weg nach Bayern ist. "Wie es scheint, hat sich das Coronavirus nun auch nach Deutschland verirrt, das ist auch der Grund für unsere Reiseaktivitäten", so KKS. Nach eigenen Angaben hat er sich den Wagen vollgepackt mit sechs Fluchtrucksäcken, Proviant, Antibiotikum, Desinfektion, Migräne-Tabletten und sogar einem Kühlschrank, der mit Starkstrom funktioniert, um Dinge auf -100 Grad Celsius herunterzukühlen.

Insta-Story von Kool Savas

Auch Waffen sind dabei

Das Highlight ihrer Ausrüstung ist wohl ein Kriegsbeil und Armbrust, dass sein Mitreisender Patty wohl benutzen kann, der auch ganz begeistert "wir ziehen in den Krieg!" auf der Fahrt ruft.

Ihr genaues Ziel ist eine "verstecke Ortschaft" in Oberfranken, wo sie eine Art geschützte Siedlung aufbauen wollen. Dafür wollen sie auch ein Tierheim besuchen und zwei bis vier Wachhunde holen, die das Gelände bewachen. "Sobald wir ready sind, sobald wir alles aufgebaut haben" wollen sie "die Familien nachholen", so Savas.

Doch auch in Bayern gibt es Coronavirus

Zwischendurch merken sie dann auch, dass es in Bayern ja auch schon Corona-Fälle auftauchen würden. Deswegen erwägen sie, doch nach Finnland abzuhauen. Den Plan scheinen sie vorerst allerdings nicht umsetzen zu wollen, da sie sich irgendwann laut Navi in der Nähe von Reinsdorf befinden.

Insta-Story von Kool Savas

Dort entdecken sie ein "Verlies", das die Menschen dort wohl "fluchtartig verlassen" haben, vermutet der Rapper. Das dazugehörige Visual kommentiert er mit den Worten “sind wir hier sicher?” und packt noch ein paar Blutstropfen-Gifs rein.

Insta-Story von Kool Savas

Am Ende scheinen sie tatsächlich angekommen sein, denn er zeigt ein Foto von einer Location, die noch etwas unordentlich aussieht, mit einem Schreibtisch und uraltem Computer draufstehen. "Wir fangen quasi von null an", schreibt Savas.

Insta-Story von Kool Savas

Ob die Story von dem Prepper-Rapper wirklich ernstzunehmen oder ein Fall von Satire ist unklar. Doch Kool Savas’ Vergangenheit und Gegenwart als Prepper lässt vermuten, dass er das alles tatsächlich so meint.

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lmh

Quelle: Noizz.de