Auch ein Rap-Star kommt um einen Dammriss nicht herum.

Nein, Schwesta Ewa hat nicht verkündet, dass ihr Damm während der Geburt ihrer kleinen Aaliyah Jeyla am 9. Januar gerissen ist. Möglich ist es aber. Bei 20 bis 30 Prozent der Frauen reißt während des Pressens die Haut zwischen der Scheidenrückseite und dem Darmausgang ein – oft so stark, dass genäht werden muss.

Ein Dammriss ist aber nicht die einzige Unannehmlichkeit, die die Rapperin – wie jede frischgebackene Mutter – möglicherweise gerade ertragen muss. Hier sind die vier merkwürdigsten Dinge, die Aywa jetzt erst einmal verkraften muss.

Schwesta Ewa musste die Plazenta gebären

Starten wir mit den ersten Sekunden nach der Geburt an. Es ist nämlich nicht damit getan, dass die Mutter unter Schmerzen – in manchen Fällen bis zu 14 Stunden lang – das Kind aus ihrer Vagina presst. Nein, auch die sogenannte Nachgeburt will zur Welt gebracht werden. So sieht so eine Plazenta aus:

Jap, das ist ziemlich abgespacet – und für die ein oder andere Mutter eine große Überraschung. Nicht jeder hat diesen Blutsack auf dem Schirm, wenn es mit den Wehen losgeht. Dabei ist das Teil mehr als wertvoll fürs Baby. Die Plazenta versorgt das Kind über etliche Blutgefäße mit Nährstoffen und Sauerstoff. Außerdem filtert sie viele Schadstoffe und Krankheitserreger heraus.

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Schwesta Ewa hat möglicherweise wunde Brustwarzen

Diese Brüste gehören nicht mehr nur der „Schubse den Bullen“-Interpretin! Klein-Aaliyah hat hier nun ebenfalls Platzrecht. Schließlich will sie gestillt werden. Ganz so einfach ist das „Andocken“ allerdings nicht. Für viele Frauen erweisen sich die ersten Tage nach der Geburt in Sachen Brustwarzen als absolute Geduldsprobe – die schmerzhaft enden kann.

Wird das Kind nämlich falsch an die Brust angelegt, bleibt es nicht bei anfänglichen Eingewöhnungs-Schmerzen. Einrisse, Hautabschürfungen, Schorfbildung und Entzündungen können entstehen. Autsch! Wunde Brustwarzen sind oft der Grund für vorzeitiges Abstillen.

Schwesta Ewas Organe verschieben sich

Eigentlich ziemlich logisch – und doch so merkwürdig: Während der Schwangerschaft verschieben sich nicht nur der Magen, der Darm, die Blase und die Leber. Sogar die Lunge macht Platz für das heranwachsende Baby. Nach der Geburt wandert dann alles wieder an seinen Ursprungsort.

Zwei bis sechs Wochen bluten?!

Den sogenannten Wochenfluss erlebt jede Frau. Egal, ob das Kind per Kaiserschnitt oder ganz normal entbunden wurde – auch Rapperinnen müssen sie aushalten. Der Ausfluss fühlt sich für viele an wie die Periode, die während so lange der Schwangerschaft ausblieb.

Tatsächlich handelt es sich beim Wochenfluss aber um einen Weg für den Körper, Rest-Blut, das Plazentagewebe und Schleim aus der Gebärmutter abzutransportieren. Der Prozess kann bis zu sechs Wochen dauern. Quasi eine gigantische Menstruation, nur, dass definitiv keine Tampons benutzt werden dürfen, weil die Gefahr besteht, dass die heilende Gebärmutter über sie Bakterien aufnimmt.

Dass Schwesta Ewa diese sehr intimen und individuellen Aspekte ihrer frühen Mutterschaft mit ihren Fans teilt, bleibt zu bezweifeln. Eines steht aber fest: Die Rapperin ist – wie jede Mama – eine Heldin, weil sie diese Strapazen für ihre Aaliyah auf sich nimmt. #mutterliebe

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Quelle: Noizz.de