Kollegah setzt in Sachen Proll eine Boss-Ladung oben drauf.

Ein Dutzend Kerzen flackern auf dem Altar, hinter dem Kollegah mit rausgestreckter Brust seinen neusten Track „Dear Lord“ performt. Mit dem weißen Shirt, das sich um seine kräftigen Oberarme schmiegt, dem fetten Buch vor sich und der Orgel im Hintergrund wirkt er wie der Lord höchstpersönlich. Zumindest möchte er das. Das Buch ist wahrscheinlich auch nicht die Bibel, sondern Kollegahs neues Buch „Das ist Alpha – Die 10 Boss-Gebote".

Kollegah hatte mit der Video-Ankündigung seines neuen Albums „Monument", das am 7. Dezember erscheinen soll, von einem „Kollegah 2.0" gesprochen. Wer nach seiner Entschuldigung für seine Holocaust-Lines einen softeren, nicht mehr ganz so prolligen Kollegah erwartet hat, wird enttäuscht.

Der Rapper protzt in seinem neuen Musikvideo mehr als je zuvor. So weiß man gar nicht so richitg, zu wem Kollegah eigentlicht in „Dear Lord“ spricht. Wahrscheinlich einfach zu sich selbst. Der Musikclip ist jedenfalls „Holy Shit“, wie ein Fan passend unter dem Video kommentiert.

Quelle: Noizz.de