Unter anderem: Er will nach Afrika, um zu kochen und die Natur genießen.

Kanyes Fans und Beobachter warteten vergangenen Samstag gespannt darauf, dass Kanye sein lange angeworbenes Album „YANDHI“ droppt. Das vermeintliche Release-Datum, der 29. September, war lang und breit kommuniziert worden, also bestand eigentlich bei niemandem Zweifel. Besagter Samstag ging jedoch ohne eine Spur von dem Album vorbei. Alles, was Kanye hinterließ, war eine peinlich-positive Rede über Trump in der US-Fernsehshow „Saturday Night Live“.

Zwei Tage nach dem enttäuschenden Nicht-Drop twitterte seine Ehefrau Kim Kardashian, dass das Album nun erst zwei Monate (!) später veröffentlicht wird – am 23. November.

Nun äußerte sich Kanye West in einem Interview mit „TMZ“ zu den Gründen für die Verzögerung. Wer hätte es gedacht: „Ich habe es nicht geschafft, es fertig zu machen. Eine Person aus dem Management meinte, es ist zu gut, als dass wir es jetzt sofort rausbringen könnten“. Anscheinend dürfen wir uns gespannt machen auf „nie gehörte Sounds“ und „nie angesprochene Konzepte“, wie Body-Shaming und Sex-Shaming. Dass über diese Konzepte schon viel Diskussion in der Medienwelt herrscht, hat der selbst ernannte „Ye“ anscheinend übersehen.

Um das Album komplett in seiner Kreativität entfalten zu lassen, will Kanye mit seiner Familie nach Afrika. Dort will er in die Erde greifen und Essen kochen, fünf Mahlzeiten am Tag, damit sein Stoffwechsel angeregt ist. Seine Kinder sollen dabei um ihn herum laufen. Das Mikro soll nicht im Studio, sondern in der offenen Natur stehen, um auch alle Geräusche um ihn herum aufzunehmen.

Das hört sich zumindest nach einem sehr anspruchsvollen Projekt an – und ob sich das Warten gelohnt hat, werden wir wohl frühestens erfahren an „dem Tag, der Black Friday genannt wird“, wie Kanye es so schön formuliert.

Quelle: Noizz.de