Obwohl: Er heißt ja gar nicht mehr Kanye.

Seit dem Drop von Kanye Wests Album „Ye“ im Juni 2018 scheint das Comeback des offensichtlich psychisch-instabilen Rappers eingeläutet. Seitdem häufen sich auch die News um ihn: Von Wutreden auf Instagram zu Pornhub-Allianzen und Präsidentschaftskandidat-Gerüchten – um den Rapper ist es kaum länger als ein paar Tage still. Während des vergangenen Wochenendes geschah mal wieder besonders viel im Kanye-Kosmos, die wichtigsten News haben wir hier für euch gesammelt.

1. Das mysteriöse Album „YANDHI“ wurde doch nicht gedroppt.

Die Gerüchte um ein neues Album namens „YANDHI“ (ein Wortspiel aus „Ye“ und „Ghandi“, ähnlich wie der Name seines Albums „Yeezus“ - das aus „Ye“ und „Jesus“ besteht) waren eigentlich schon so gut wie offiziell bestätigt. Angefangen hat alles mit einem Instagram-Post Kanyes.

Hier tauchte der Name „YANDHI“ zum ersten Mal auf.

Der nächste Clue kam gleich hinterher: die ominöse Cover-Art in Anlehnung an sein 2013 erschienenes Album „Yeezus“.

Einen Tag später wurden beide Clues zusammengebracht.

Als er dann auch noch Werbung für das Album postete und ein ziemlich eindeutiges Video auf Instagram droppte, schien die Sache klar – am 29. September wird „YANDHI“ veröffentlicht.

Stattdessen: nichts. Kanyes Auftritt bei Saturday Night Live, in der alle Fans den Release seines neuen Albums erwarteten, kam und ging. Ein Album gab es nicht – und auch keine Erklärung, was denn nun aus dem Projekt geworden ist.

2. Er hielt eine feurige Pro-Trump Rede im Fernsehen

Statt eines Album-Releases kam Kayne während seines „SNL“-Auftrittes mit einem ganz anderen Knaller um die Ecke: In der US-Show hielt er eine ziemlich provokante Rede, in der er (mal wieder) seine Zuneigung zu Trump zum Besten gab.

„Wenn ich mir Sorgen über Rassismus machen würde, wäre ich schon lange aus Amerika ausgewandert“, sagte der Rapper. Vom Publikum bekam er dafür nur vereinzelte müde Klatscher und den ein oder anderen Buhruf. Während der ganzen Rede trug er eine rote „Make America Great Again“-Basecap – obwohl er nach eigenen Aussagen Backstage dazu gedrängt wurde, die Basecap lieber nicht zu tragen.

Selbst Kanye-Unterstützerin Lana Del Rey ging das zu weit: Auf Instagram äußerte sie harte Kritik an ihrem Buddy. „Wenn du es in Ordnung findest, jemanden zu unterstützen der es okay findet, anderen Menschen 'an ihre Pussy zu grapschen', nur weil er berühmt ist, dann brauchst du eine Intervention genauso dringend wie er“, kommentierte sie unter dem Foto von Kanye in der Trump-Basecap.

Einen kleinen Ausschnitt aus Kanyes Rede seht ihr hier:

3. Er hat seinen Namen von „Kanye West“ zu „Ye“ geändert.

Diesen Namenswechsel gab er (wie auch sonst alle News) auf Twitter bekannt.

Das Ganze ist für Kanye (entschuldige bitte, „Ye“) eine biblische Referenz. „Meiner Meinung nach ist „Ye“ das meist-benutzte Wort in der Bibel. Dort bedeutet es „du““.

„Das heißt, dass ich „du“ bin, dass ich „wir“ bin“. Eine Reflektion von allem und jedem also. Ob der Namenswechsel wirklich permanent ist, ist noch nicht klar. Zum Glück hat der Rapper uns mit seinen Alben-Titeln schon gut auf das „Ye“ vorbereitet, die Umstellung dürfte also kein großer Akt sein – auch wenn die Namensänderung mehr als gewöhnungsbedürftig ist.

Für Kanye-Fans war die größte Enttäuschung an diesem Wochenende trotz seines weirden Verhaltens aber bei weitem das fehlende Album. Wann „YANDHI“ jetzt endlich veröffentlicht wird, bleibt ein Rätsel.

Quelle: Noizz.de