Kostprobe: Kim Kardashians Trump-Besuch machte ihm Angst!

Das 10-minütige Interview in der US-Show „Jimmy Kimmel Live!“ zwischen Entertainer Jimmy Kimmel und Kanye West war eine erfrischende Version der sonst sehr Promo-getriebenen Gespräche in solchen TV-Geschichten.

Und das nimmt der philosophische Kanye wirklich ernst. Obwohl das Interview in Gänze zu empfehlen ist, haben wir euch die acht interessantesten Aussagen herausgesucht.

Wenn Trump seine Pläne einer Weltraum-Armee tatsächlich durchsetzen sollte, wäre Kanye nicht abgeneigt, die Uniform für diese zu entwerfen.

Seine Aussage: „Ich hab schon echt ein Faible fürs Designen.“

Schuhe hat der Yeezy-Designer ja drauf. Wieso also nicht auch noch Uniformen für eine unnütze Weltraum-Armee?

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Über seine Frau machte sich der liebende Ehemann schon ein bisschen Sorgen, als sie sich alleine mit dem sexistischen US-Präsidenten Trump traf. Seine Aussage: „Er ist ja schon ein Player!“

In seinen Schuhen wäre mir auch etwas mulmig gewesen. Vielmehr aber in Kim Kardashians Schuhen. Wer weiß, wann Trumps Hand als nächstes nach einer Pussy grabscht!

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Kanye West bekommt heftige Kritik dafür, dass er behauptet, Trump-Fan zu sein. Angesichts dieser Kritik fühlt er sich so, als würde er gezwungen, einen bestimmten Gedankenweg einzuschlagen, nur weil dieser populär ist.

Seine Aussage: „Jeder um mich herum hat versucht, meinen (Präsidenten) für mich auszusuchen. Ich würde aus der ‚Black Community‘ gekickt werden, wenn ich sage, dass ich für Trump bin.“

In einem sarkastischen Tonfall sagt er danach mit rollenden Augen:

„Schwarze dürfen immer nur das Gleiche denken. Wir müssen alle Demokraten sein.“

Obwohl seine Gründe für die Trump-Unterstützung nicht gerade nachvollziehbar sind – mit seinen Gedanken zur Meinungsgleichmacherei trifft er sicherlich einen noralgischen Punkt.

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Im Gespräch reflektiert er über die schwierige Phase nach seiner Zeit in der Klinik. Er hätte seinen Mut verloren, Kritikern die kalte Schulter zu zeigen.

Seine Aussage: „In dieser Zeit habe ich gelernt, meine Angst zu bekämpfen.“

Die Ehrlichkeit, mit der er hier zu Tage tritt, ist bemerkenswert und für seine Offenheit über seine mentalen Probleme verdient er Respekt – und nicht Kopfschütteln aus den letzten Reihen.

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Schlussendlich geht es darum, seine eigenen Meinungen zu vertreten, so Kanye über seinen Umgang mit Kritik. Deswegen mag er das eigentlich, wenn Leute auf ihn sauer sind.

Seine Aussage: „Die Nachrichten, die Liberalen, die Hip-Hop-Community, die jucken mich alle nicht. Weil: Wenn ich Angst habe, ich selbst zu sein, bin ich nicht ,ye‘. Deswegen mag ich es eigentlich, wenn Leute sauer auf mich sind.“

Es geht darum, Gedanken in die Welt zu setzen, die es vorher nicht gegeben hat. Eine ziemlich reife These von Kanye.

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Es geht Kanye nicht darum, dass man leben sollte, um am Ende nichts zu bereuen, sondern darum, dass man generell keine Reue verspüren sollte, selbst wenn es etwas zu bereuen gäbe.

Seine Aussage:

„Wir beschäftigen uns viel zu sehr mit der Vergangenheit und Reue.“

Er will sich von Geschichte und Tradition entfernen.

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Die Menschheit ist viel zu sehr durch ihre Vergangenheit geprägt, hält sich viel zu sehr an Routinen. Dadurch simuliert sie das echte Leben nur noch.

Seine Aussage: „Manchmal muss man einfach furchtlos genug sein, diese Simulation zu durchbrechen.“

Man handelt nur noch aus Gewohnheit, nicht aus Überzeugung, will uns Kanye sagen.

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Die schönste Aussage zum Schluss verdient eigentlich mehr Kanyes Worte als meine. Er sagt:

„Andauernd versprühen wir so viel Hass. Dabei kann Liebe so viel heilen. Wenn man daran denkt, wie viele Dinge wir einfach aus Liebe machen könnten! Nicht aus Stolz, denn Stolz ist eine der sieben Todsünden. Aber du kannst Stolz mit Liebe ersetzen. (…) Stück für Stück kann jeder einzelne von uns diese atomare Kraft von Hass, in der wir uns als Gesellschaft befinden, auseinandernehmen.“

Und mit diesem Gedankenanstoß höre ich mir jetzt doch noch mal sein kontroverses Album „Ye“ an – das jetzt irgendwie um einiges mehr Sinn ergibt ...

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  • Quelle:
  • Noizz.de