In ihrem neuen Song macht sie ein trauriges Geständnis.

Mit der Unterschrift „My Truth“ postete Demi Lovato überraschend  eine neue Single mit dem Titel „Sober“. Nachdem der ehemalige Disney-Star erst vor ein paar Monaten glücklich auf Twitter verkündete, seit 6 Jahren trocken zu sein und die ehemalige Drogen- und Alkoholsucht überwunden zu haben, wirkt der Text des neuen Songs wie ein emotionales Geständnis eines Rückfalls.

„Mama, es tut mir so Leid, ich bin nicht mehr trocken / Und Papa, bitte vergib mir die auf dem Boden verschütteten Drinks /An diejenigen, die mich nie verlassen haben, wir sind diesen Weg schon einmal gegangen / Es tut mir Leid, ich bin nicht mehr trocken.“, singt sie und entschuldigt sich dann bei ihren Fans und den Personen, die ihr erneut beim Scheitern zusehen mussten und die sie auf Grund ihrer Sucht verloren hat. Auch wenn sie sich wünscht ein Vorbild zu sein, ist sie doch nur menschlich, singt sie weiter und endet den Song mit weiteren traurigen Zeilen: „Es tut mir Leid, dass ich wieder an diesem Punkt stehe / Ich verspreche, dass ich mir Hilfe suche / Es war nicht meine Intention /Es tut mir Leid.“

Ob Demi Lovato wirklich einen Rückfall erlitten hat, oder ob sie mit dem Song die lange und schwere Zeit ihres damaligen Entzugs verarbeitet, ist noch unklar.

Kein Einzelfall

Es gibt eine Menge ehemalige Kinder- und Teenie-Stars in Hollywood, die den frühen und plötzlichen Ruhm nur schwer verkrafteten und Hals über Kopf in eine Drogensucht schlitterten. Lindsay Lohan, Zac Efron und Drew Barrymore sind bekannte Beispiele.

Demi Lovato war 17 als sie zum ersten mal Kokain nahm, zu der Zeit arbeitete sie für den Disney Channel. Nach dem zweiten Teil ihres Films „Camp Rock“  ging Demi Lovato 2010 mit den Jonas Brothers auf Tour. Nachdem sie einen Nervenzusammenbruch hatte und handgreiflich gegenüber einer Background-Tänzerin wurde, brach sie diese ab und ließ sich das erste Mal in eine Rehabilitationsklinik einweisen. Ihre Zeit der Sucht und ihren beschwerlichen Weg des Entzugs beschreibt Demi Lovato in ihrer Doku "Simply Complicated", die letztes Jahr erschien.

Aber es sind nicht nur Drogen und Alkohol, mit denen die Sängerin zu kämpfen hat

Demi Lovato redet offen über ihre Bipolare Störung und darüber, dass sie schon lange mit ihrer Bulimie und selbstverletzendem Verhalten ringt. Auslöser dafür waren unter anderem auch starkes Mobbing in ihrer Kindheit und ihr drogensüchtiger leiblicher Vater, der die Familie verließ.

Auf den sozialen Netzwerken wünschen ihr Stars und Fans Kraft und sind beeindruckt von ihrer Ehrlichkeit:

Quelle: Noizz.de