Ist das legal?!

Zunächst einmal: Wow! Taylor Swift hat Hunderte Stalker?! Hunderte Personen also, die sich ungesund stark auf die Sängerin fixieren und sogar zur unmittelbaren Gefahr werden können. Eigentlich dürfte das im Falle Swift keine große Überraschung sein. Es hört sich allerdings doch recht bedrohlich an, führt man sich das Ganze mal konkret vors Auge.

Dem US-Star folgen auf Instagram 113 Millionen Menschen. Keine große Überraschung also, dass darunter auch ein paar Hunderte sein können, die ihr nicht nur auf der Fotoplattform hinterher jagen. Dementsprechend hat die einstige Country-Sängerin für neue Sicherheitsmaßnahmen auf einem ihrer Konzerte gesorgt.

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Bei einem Swifty-Konzerte in Pasadena im Mai freuten Fans sich über einen Kiosk, an dem sie über Bildschirme Ausschnitte von der Probe der Musikerin mitverfolgen konnten. Was die Konzertbesucher zu dem Zeitpunkt nicht wussten: Eine Gesichtserkennungs-Software machte Fotos von ihnen. Die Bilder wurden anschließend mit einer Datenbank abgeglichen, die Fotos von Taylors Hunderten bekannten Stalkern enthält, wie der „Rolling Stone“ jetzt berichtet.

„Jeder, der vorbeikam, hielt an und starrte auf die Bildschirme und die Software fing an zu arbeiten“, erklärte Mike Downing, Konzernverantwortliche für den Bereich Sicherheit der Oak View Group – einem Beirat für Konzertorte wie Madison Square Garden und das Forum in Los Angeles.

Stalker hin oder her: Automatische Gesichtserkennungen werden kritisch gesehen. In den Köpfen vieler stellt solche Software – verständlicherweise – eine Verletzung der Privatsphäre dar. Allerdings: Bei dem Rose-Bowl-Stadium in Pasadena handelt es sich um ein privates Gelände. Der Besitzer ist demnach zu Sicherheitsmaßnahmen wie Taschenkontrollen oder Videoüberwachung berechtigt.

Systeme für Gesichtserkennung in Deutschland

In den USA arbeitet schon die Polizei von Orlando und New York mit Gesichtserkennungssystemen. In Deutschland nutzt das Bundeskriminalamt in Hamburg solche Software. Und auch in Berlin läuft ein Projekt für Gesichtserkennung. Am Berliner Südkreuz geht es mittlerweile in die zweite Phase der intelligenten Videoüberwachung.

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Quelle: Noizz.de