Ja Rule findet sein Betrug-Festival trotz Schaden in Millionenhöhe offensichtlich ziemlich lustig.

Spätestens seit der Netflix-Dokumentation "Fyre" ist das gleichnamige Disaster-Festival von CEO Billy McFarland und Rapper Ja Rule weltbekannt. Während McFarland seit 2017 wegen Betrugs im Gefängnis schmort, hat der Rapper Ja Rule es irgendwie geschafft, sich vergleichsweise unbeschadet aus dem Schlamassel herauszuwinden und deshalb offensichtlich richtig gute Laune: Gerade hat er die Single "Fyre" veröffentlich, in der er seine Version der Dinge erzählt – und in der ist von Scham oder Reue keine Spur.

JaRule hat wieder allerbeste Laune.

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Im Gegenteil: Der Rapper scheint das "Fyre Festival"-Disaster ziemlich unterhaltsam zu finden, scherzt in dem Song beispielsweise darüber, dass die Klage von "Fyre"-Teilnehmern in Höhe von 100 Millionen Dollar (circa 89,6 Millionen Euro) im November abgewiesen wurde und Festivalbesucher noch immer auf eine Erstattung der Tickets warten – "zeig mir deine Hände, wenn du dein Geld zurückbekommen hast". Wieso das als Festival-Veranstalter und Mitbegründer allerdings so witzig ist, wird im Track nicht klar.

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Klar ist dagegen, was den Rapper dazu motiviert, das Fyre-Thema immer wieder aufs Neue aus dem Keller zu holen: ein Haufen grüner Scheine. Bereits vor einigen Monaten sprach der Rapper gegenüber "TMZ" davon, das Festival als "Fyre 2.0" neu aufleben lassen zu wollen. Auch sein neues Album, das am 29. Februar erscheint, soll "Fyre" heißen.

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Auf Instagram promotet der Rapper die "Fyre"-Single mit einem Cover, das aussieht als wäre es von einem Kind mit bunten Kreidestiften gemalt worden und die berühmt-berüchtigten Käse-Sandwiches zeigt, die den Besuchern auf dem Festival statt Luxus-Food aufgetischt wurden.

Selbst die traurigen Sandwiches hatten wohl mehr Geschmack als Ja Rule.

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  • Quelle:
  • Noizz.de