Er soll eine Minderjährige für Sex über Staatsgrenzen hinweg eingeflogen haben.

R. Kelly soll angeblich im Mai 2015 die erst 17-jährige Azriel Clary von Palm Springs in Kalifornien nach Orlando in Florida geflogen haben. Ihre Familie sagt, die Flüge seien von einem der persönlichen Assistenten Kellys arrangiert worden. Sie hätten seit 2016 nichts mehr von ihrer Tochter gehört, fürchten, sie sei eine seiner Sex-Sklavinnen.

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Das FBI ermittelt jetzt, ob der R&B-Sänger mit dem Transport gegen ein Gesetz verstoßen hat. Der sogenannte „Mann Act“ verbietet seit 1910, Minderjährige für „unmoralische Zwecke“ von einem Staat in den anderen zu fliegen. Der Hintergrund ist, dass mögliche geplante Aktivitäten in dem einen Staat verboten, in dem anderen aber legal sind. Das Gesetz soll insbesondere Prostitution und Sexualverbrechen verhindern.

Demnach untersucht das FBI, ob R. Kelly das minderjährige Mädchen eingeflogen hat, um mit ihr Sex zu haben. R. Kellys Anwälte verweisen dagegen auf eine handgeschriebene Notiz der Mutter, in der sie angeblich zugestimmt habe, dass sich der Assistent um ihre Tochter „kümmern dürfe“.

Unabhängig von diesem Vorwurf ermittelt die Polizei in Chicago und Atlanta gegen R. Kelly wegen aktuellen sexuellen Missbrauchsfällen.

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Quelle: Noizz.de