Einfach am Flughafen stehen gelassen ...

Seid ihr je am Flughafen zu spät zum Gate gekommen, weil ihr verplant ward, habt euch mit den Leuten am Check-in rumgeärgert und ihnen eine Szene gemacht? Glückwunsch, dann könnt ihr euch jetzt wie ein Deutschrapper fühlen. Farid Bang ging es nämlich genau so.

Farid Bang (33, bürgerlich Farid Hamed El Abdellaoui) wollte laut Medienberichten am Wochenende mit Eurowings von Düsseldorf nach Ibiza fliegen, kam zu spät, stritt sich mit den Leuten am Eurowings-Counter und durfte nicht mit.

Hinterher musste er sich erst mal bei Facebook ausweinen und bezeichnete Eurowings als "die hinterhältigste Fluggesellschaft Deutschlands". Höhepunkt des Mimimi: Er sei nicht aufgerufen und sein Koffer nicht mal wieder ausgeladen worden. Außerdem vermutet Kollege Bang, der Flug sei überbucht gewesen. Eurowings habe ihm und seiner Entourage nicht mal eine Alternative angeboten.

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Da fliegt man als gefeiert Rapper Billig-Airline, kommt zu spät, wird da gelassen und bekommt nicht mal eine Extra-Tour oder ein Schuldeingeständnis seitens des Luftfahrt Konzerns? Wo gibt es denn so was? Für was ist man denn Rapper geworden? Doch nicht, um wie ein Otto-Normalreisender behandelt zu werden.

Eine Eurowings-Sprecherin sagte der "Hamburger Morgenpost": "Wir bedauern sehr, dass der Rapper Farid Bang seinen Flug EW 546 von Köln nach Ibiza am vergangenen Sonntag nicht wie geplant antreten konnte. Grund hierfür war, dass er sich erst zwei Minuten nach 'Gate Closure' am Gate eingefunden hatte. Die entsprechende Zeit, zu der das Gate schließt, ist auf der Bordkarte aufgeführt."

Weiter hieß es: "Für den Koffer ist bis zum jetzigen Zeitpunkt keine Verlustmeldung eingegangen." Die Internet-Gemeinde ließ ihrem Spott daraufhin unter dem Hashtag #freefaridskoffer freien Lauf.

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Farid Bang selbst fragte nach der Demütigung seiner Gangster-Ehre am Flughafen unter dem Hashtag #millionär in seiner bekannt liebenswürdig-bescheidenen Art: "Fliege ich im Privatjet oder kaufe ich Eurowings?" Er flog dann im Privatjet.

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Aber auch Farid Bang dürfte am Wochenende gelernt haben: Vor dem Counter der Billo-Airline sind alle gleich. Kann man Rapper oder Millionär sein, soviel man will.

Quelle: Noizz.de