Die Ausnahme-Künstlerin gibt Einblicke in ihr Ausnahme-Leben.

M.I.A.s bürgerlicher Name Matangi deutet zwar auf ihre Wurzeln in Sri Lanka hin, nicht aber auf ihre bewegte Geschichte. Mit neun Jahren flüchtete sie mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern nach London. So entkam sie dem Bürgerkrieg ihrer Heimat. Ihr Vater arbeitete dort gegen die Regierung im Untergrund – sie kam als Flüchtling nach Europa. Eine skeptische Haltung zur Gesellschaft lernt Matangi schon früh und lässt diese auch in Alltag und Kunst einen erheblichen Platz einnehmen.

Das Gefühl, anders zu sein, hat Maya, wie sie sich als Teenager nennt, nicht nur wegen ihrer Herkunft: Sie sieht die Welt mit anderen Augen als viele ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler – sie sieht sich als Künstlerin. Musikerin, Filmerin, Rapperin, Songwriterin – M.I.A. ist ein Allroundtalent und versetzt der Popwelt einen ordentlichen Schlag, als sie 2005 mit ihrem Debutalbum „Arular" erste Erfolge feiert und schließlich mit der Single „Paper Planes" ihren Durchbruch hat.

Immer mit dabei: die Kamera. Aus diesem Material ist nun eine Dokumentation entstanden, deren ersten Trailer wir uns ab jetzt anschauen können. Schon in diesem kurzen Ausschnitt wird deutlich: Egal was M.I.A. macht – es ist immer politisch. Sie nutzt ihre Bühne, um Haltung zu zeigen und Stellung zu beziehen. Sie ist Aktivistin und eckt damit häufig an. Wir sind gespannt auf die Dokumentation dieser einzigartigen Pop-Größe.

Quelle: Noizz.de