Vor wenigen Tagen wurde ein Song von Eminem geleakt, auf dem er die Fernsehfirma "Revolt" von Rapper P. Diddy disst. Nach einem kleinen Schlagabtausch auf Twitter entschuldigt sich Em nun offiziell dafür – und erklärt sich.

Eminem disst alles, was atmet, das ist einfach sein Ding: Rapper, Kritiker, Firmen – wenn Em dich nicht mag, hörst du es garantiert auf seinem nächsten Song. Normalerweise steht der 47-Jährige felsenfest hinter seinen Punchlines, aber diesmal macht er eine Ausnahme und rudert zurück.

Ausgang war eine geleakte, alternative Strophe des Songs "Bang", auf dem der Detroit-Rapper gegen P. Diddys Fernsehfirma Revolt austeilt: "Fuck REVOLT / Y’all are like a fucked up remote / Now I get it why our button’s broke." Außerdem schoss Em noch gegen seinen früheres Signing Joe Budden, der ebenfalls bei Revolt arbeitet.

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Sean Combs aka P. Diddy: Im Dezember feierte er seinen 50. Geburtstag mit einem Staraufkommen, das seines Gleichen sucht. Mit einem Vermögen von geschätzten 800 Millionen US-Dollar ist er einer der reichsten Rapper aller Zeiten.

P. Diddys Firma disst zurück

"Revolt" selbst hat sich zuerst eher kurz gefasst: "Fick dich, Eminem", schrieben sie auf Twitter und man fühlte sich für einen nostalgischen Moment zurück in den Kindergarten gebeamt. Aber damit nicht genug.

"Eminem ist ein Gast unserer Schwarzen Kultur. Revolt ist eine Schwarze Medienfirma eines Schwarzen Entrepreneurs mit einer Schwarzen Mehrheit im Team. [...] Mit der aktuellen Verantwortung von Revolt, auf unserer Plattform wichtige Probleme unsere Gesellschaft anzusprechen, und uns so für Gerechtigkeit und Gleichberechtigung einzusetzen, leisten wir wichtige Arbeit. Dass Eminem gegen uns schießt, ist eine unnötige Ablenkung davon. Es ist nicht ok", ließ Revolt ihr Statement über "Billboard" veröffentlichen ...

– und siehe da, traf scheinbar einen Nerv.

Eminems Entschuldigung

"Ich finde, Revolt hat recht ... das war eine unnötige Ablenkung. Ich wollte diesen Verse niemals veröffentlichen. Ich war damals sehr hitzig, aber dachte im Nachhinein anders darüber und entschied mich dafür, den Verse zu ändern. Zeug, das ich niemals veröffentlichen wollte, kommt nach und nach raus, weil damals ein großer Wetransfer-Link von mir gehackt wurde. Ich habe überhaupt keine Probleme mit Revolt. Tatsächlich würde ich es sogar gut finden, mal mit ihnen zusammen an etwas Positivem zu arbeiten und die ganze Sache so in eine andere Richtung zu bewegen", so der "Rap-Gott" auf Twitter.

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Eine Entschuldigung von Eminem? Fans auf Social Media sind genauso verwundert wie begeistert. Revolt hat sich bisher nicht wieder geäußert, vielleicht ebenfalls zu verdattert, um sich weiter streiten oder vertragen zu können.

Quelle: Noizz.de