Wenn ein Rap-Konzert zum politischen Statement wird.

Dass der Rap-Gott Eminem aka Slim Shady dem US-Präsidenten Donald Trump irgendwie seinen Mittelfinger zeigen wird, das hat wohl jeder der 10.000 Besucher auf seinem Konzert erwartet. Die Frage war eher: Wie heftig lässt der Rapper seine Wut auf Trump raus?

Seine Antwort: Auf dem Summer Sessions Festival in Glasgow brachte Eminem die Masse dazu, „Fuck Trump“ zu schreien und dem 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten im 159 Meilen entfernten Schottland mit dem Stinkefinger zu winken. Außerdem nannte er Trump einen „unausstehlichen Motherfucker“.

Auch ich habe mitgeschrien und mich gewundert, dass meine beiden Mittelfinger bei so viel „Fuck Trump“ keinen Krampf kriegen. Die Geste war übrigens nur der Anfang: Weiter ging’s mit „White America“ – der Song kritisiert die Weißen und brachte auch 15 Jahre nach der Erstveröffentlichung die Besucher in Schlamm und Regenschauer zur Eskalation.

Der Grammy-Preisträger hat seinen Hass auf den Präsidenten noch nie unterdrückt: Der Diss-Track „Campaign Speech“, in dem der Rapper mit Donald Trump abrechnet, war 2017 sein erster Song nach seinem dreijährigen Rückzug aus dem Business

Quelle: Noizz.de