Der Ex-DSDS-Star ging bei einer Kreuzfahrt über Bord und wird weiterhin vermisst.

> UPDATE: Küstenwache stellt Suche nach Daniel Küblböck ein

Daniel Küblböck brannte sich 2002 als schriller Kandidat der ersten DSDS-Staffel in unsere Köpfe ein. Danach wurde es musikalisch ruhig um den Sänger. 2004 saß er im Dschungelcamp, 2014 bewarb er sich erfolglos beim Eurovision Song Contest. Jetzt wird er vermisst, er ging nach Angaben von AIDA Cruises während einer Kreuzfahrt über Bord.

Erstmeldung

Der Musiker, der inzwischen als Kaiser-Küblböck bekannt ist, befand sich auf dem Kreuzfahrtschiff AIDAluna. Er sei privat an Bord gewesen, angeblich in Begleitung seiner Adoptivmutter. Die Route des Schiffs geht von Hamburg nach New York. Am Sonntagmorgen ist Kaiser-Küblböck nicht mehr auffindbar. Das bestätigte der Reiseveranstalter gegenüber BILD.

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Es seien Durchsagen gemacht worden. Nachdem außerdem seine Kabine durchsucht wurde, sei festgestellt worden, dass Kaiser-Küblböck verschwunden ist. Die Nachrichtenagentur AFP will genauere Informationen haben. Angeblich wurde ein Mensch beim Sprung von Board beobachtet.

Die mutmaßliche Unglücksstelle liegt laut AIDA Cruises in der Labradorsee, circa 185 Kilometer nördlich von der kanadischen Insel Neufundland. Die Wassertemperatur beträgt an dieser Stelle um die 10,5 Grad. Überlebenschance lägen hier bei nur wenigen Stunden. Zudem sei es auch wegen der Strömungen unwahrscheinlich, eine vermisste Person im Wasser wiederzufinden.

Die Suche läuft

„Es läuft eine intensive Suche“, erklärte AIDA-Sprecher Kunde am Sonntag. Der Kapitän und die Crew von AIDAluna hätten umgehend und in enger Abstimmung mit den örtlichen zuständigen Behörden alle erforderlichen Rettungsmaßnahmen eingeleitet.

Zunächst kehrte das Kreuzfahrtschiff mit rund 2.200 Gästen und 600 Crewmitgliedern an Bord zurück an die mutmaßliche Unglücksstelle. Außerdem unterstützte ein weiteres Kreuzfahrtschiff die Suche, die MS Zuiderdam (Holland America Line).

Auch die Küstenwache beteiligt sich an der Suchaktion, wie AIDA Cruises bestätigte – mit Flugzeugen und Hubschraubern. Nachdem es am Montagmorgen weiterhin keine Spur des Sängers gab, wurden die beiden Kreuzfahrtschiffe aus der Rettungsaktion entbunden.

Ist er absichtlich gesprungen?

Es gebe Grund zu der Annahme, dass Kaiser-Küblböck absichtlich gesprungen ist. Das sei zumindest aktuell die Vermutung, erklärte AIDA-Sprecher Hansjörg Kunze der Deutschen Presseagentur in Hamburg. Weitere Informationen liegen hierzu bisher nicht vor.

Letzt Lebenszeichen – Daniel fiel an Bord auf

Am Sonntagabend veröffentlicht die Celebrity-Seite Promiflash ein Foto, das Kaiser-Küblböck angeblich kurz vor dem Boarding auf das AIDA-Schiff zeigt. Besonders fällt hierbei ins Auge, dass der Sänger Frauenkleider trägt. Dass sich der Vermisste auch an Bord als Frau kleidete, bestätigte ein Passagier gegenüber „tz“. Es liegt ein Foto vor.

Der nicht-verifizierte Instagram-Account „rosa-luxem“ befördert momentan ebenfalls die Spekulationen, Kaiser-Küblböck habe die Kreuzfahrt genutzt, um sich seiner optischen Transformation zur Frau zu widmen. Auf dem Profil wurden allerhand Selfies von Daniel Kaiser-Küblböck gepostet, ebenfalls in Frauenkleidung und während seiner Zeit auf See.

Zu einem Bild, auf dem der Sänger roten Lippenstift trägt, wurden die Hashtags „Transformation“, „transexuell“ und „Aida“ geteilt. Ob es sich bei diesem Account tatsächlich um den von Kaiser-Küblböck handelt, ist unbekannt.

Quelle: Noizz.de