Die Ankündigung dazu war auf Twitter viral gegangen.

Seit Rapper Mac Miller vergangenen September an einer Überdosis gestorben ist, sind Fans dankbar für jeden Fetzen Erinnerung an ihr Idol. Einer von ihnen ist auch der kanadische Filmemacher CJ Wallis. Am Montag (3. Juni 2019) hatte er auf seinem Twitter-Account verkündet, er plane "die ultimative Mac-Miller-Dokumentation" und würde mit der Recherche dazu beginnen wollen. Öffentlich überlegte er, welche Menschen aus Mac Millers Umfeld er dafür unbedingt interviewen müsse und fragte seine Follower nach Input.

Daraufhin kontaktiere der Regisseur alle Weggefährten und fragte sie, ob sie an einer Dokumentation mitwirken würden. Am heutigen Mittwoch gab CJ Wallis dann bekannt, dass er die Idee vorerst nicht umsetzen werde. Denn der Manager Christian Clancy und die Nachlassverwalter des Rappers hätten ihm mitgeteilt, dass die Familie darum bittet, das Projekt vorerst auf Eis zu legen.

>> Mac Miller: Bisher unveröffentlichter Track nach seinem Tod aufgetaucht

CJ Wallis machte in einem Thread auf Twitter den Dialog öffentlich und stellte klar, dass er nicht die Absicht hatte, für negative Effekte auf die Hinterbliebenen zu sorgen, sondern genau das Gegenteil und der Bitte daher natürlich nachkommen werde.

Viele feierten die Idee anfangs – mittlerweile ist die Stimmung aber umgeschlagen. Ein regelrechter Shitstorm ereilt den Regisseur und Produzenten jetzt, weil er die Doku öffentlich angeteasert hatte, bevor er überhaupt die Erlaubnis der Familie hatte. CJ Wallis verteidigt sich und stellt klar, er habe die Idee mit gutem Gewissen öffentlich gemacht, bevor er die Zustimmung hatte, weil es eben nur eine Idee war und nicht mehr.

>> Mac Millers Stiftung hilft jetzt jungen drogensüchtigen Musikern

gelu

Quelle: Noizz.de