Wir müssen sofort nach San Francisco!

Spätestens seit ihrem Coachella-Auftritt ist klar: Der Hype um Beyoncé nimmt die Züge einer Gottesverehrung an. Die Grace Cathedral in San Francisco bietet ihren Gemeindemitglieder nun eine Möglichkeit, ihrer Queen Bey zu huldigen. Bei dem Gottesdienst geht es allerdings gar nicht um die Sängerin selbst, sondern um ihre Musik, wie Broadly berichtet.

Anstelle von Kirchenliedern singen Gemeinde und Gospelchor Songs von Destiny's Child und Beyoncé selbst. Zu den Mitgliedern gehören viele Persons of Color sowie Angehörige anderer Minderheiten wie der LGBTQ-Community. "Die Kirche war bisher nicht besonders gut darin, diesen Stimmen Gehör zu verschaffen", sagt Pfarrer Jude Harmon gegenüber Broadly. "Ich glaube, dass Beyoncé eine bessere Theologin ist als viele Pfarrer und Priester unserer Kirche."

Eine nachvollziehbare Einstellung für echte Hardcore-Fans. Langfristig gegesehen kann die Kirche ihre Existenz vermutlich nur sichern, indem sie sich für alle Menschen und Minderheiten öffnet. Wenn dies über tolle Musik gelingt - umso besser!

Quelle: Noizz.de