Ein missglücktes Tribut, miese Cultural Appropriation und ein skurriles Catwoman-Outfit.

Bei den diesjährigen VMAs gab es viele großartige Momente: Ein hammer Auftritt von JLo, süße Momente zwischen Ariana Grande und Nicki Minaj ...

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... süße Momente zwischen Ariana Grande und ihrem Boyfriend ...

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... süße Momente zwischen Ariana Grande und ihrer Oma ...

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... Logic, der Politik auf die Bühne brachte, und der erste öffentliche Auftritt der hinreißend aussehenden, frischen Mami Cardi B.

[Mehr dazuUnsere Highlights der VMAs]

Doch wie das so ist bei großen Verleihungen sorgte auch auf den VMAs der ein oder andere Celebrity für ungläubiges Kopfschütteln.

Das sind die größten Flops des gestrigen Abends:

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Das üben wir nochmal. Eigentlich sollte Madonna eine fünfminütige Rede zu Ehren der kürzlich verstorbenen Aretha Franklin halten (und den Gewinner des „Video of the Year Awards“ verkünden). Theoretisch. Denn aus dem Tribut für die großartige Soul-Sängerin wurde ein Tribut an Madonna – von Madonna.

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Minutenlang erzählte sie von ihrem eigenen Leben, ihrem Aufstieg, ihrem Erfolg. Die Queen of Soul kam dabei nur in dem ein oder anderen Nebensatz vor – nämlich, wie sie und ihre Musik Madonna geprägt hätten. Sicherlich ist Madonnas Geschichte auch inspirierend, aber völlig fehl am Platz, egoistisch und peinlich!

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Die selbstverherrlichende Rede des Popstars wurde nur von ihrem unpassendem Outfit getoppt: Zu einem schwarzen Kaftan trug die 60-Jährige blonde Braids, einen afrikanischen Kopfkranz und unzählige exotische Ketten, deren traditioneller Hintergrund sicherlich nicht zum kulturellen Background der weißen Sängerin passt ­– ein krasser Fauxpas während der (eigentlichen) Huldigung einer schwarzen Künstlerin, wenn nicht gar ziemlich miese Cultural Appropriation.

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Auch die Frage, warum ausgerechnet die privilegierte Madonna, die nie mit den Problemen farbiger Frauen – wie Sexismus, Rassismus und Diskriminierung – umgehen musste, über das Lebenswerk einer afroamerikanischen Legende sprechen sollte, ist den meisten unerklärbar.

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Auf Twitter herrscht Empörung. Denn der Auftritt Madonnas war auf so vielen Ebenen falsch, dass eigentlich nur noch eine öffentliche Entschuldigung Wiedergutmachung leisten könnte.

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Amber Rose ist nicht unbedingt ein Fan bedeckter Haut – das hat sie in der Vergangenheit oft genug bewiesen.

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Was sie sich bei ihrem skurrilen, knallroten Latex-Catwoman-Kostüm (inklusive Peitsche und Maske) gedacht hat, ist mir aber nicht klar. Ich bin nicht prüde, aber lebt diese Frau wirklich nur nach dem (langsam wirklich abgelutschten) Motto „Sex Sells“? Oder hat sie die Einladungen einer Fetisch-Party und der der VMAs vertauscht?

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Dass man auch stilvoll heiß aussehen kann und sich der Dresscode nach dem Anlass richten sollte, muss Amber wohl noch lernen. Zu ihrem Trost war sie aber nicht die einzige, die den Ausspruch „Weniger ist mehr“ noch nicht so ganz verstanden hat.

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Tätowiererin Flyyy Sky denkt anscheinend wirklich, sie könnte im Jahr 2018 noch mit einer blanken Titte schockieren – das hat Lil Kim doch schon 1999 abgehakt.

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Und Black Chyna ist einfach Black Chyna - bei einem weniger trashigen Outfit hätte man sich wahrscheinlich direkt Sorgen um sie gemacht. trotzdem hätte auch hier ein bisschen mehr Stoff sicher nicht geschadet.

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Das Gute zu Beginn: Einen richtigen Aufreger (außer Madonnas peinliche Rede) gab es zum Glück nicht. Kein tobender Kanye, keine Skandal-Performance à la Britney 2007, keine shady Obdachlosen auf der Bühne (Der Vorbestrafte, der 2014 Miley Cyrus Award entgegennahm, hat ihn im Anschluss auf Ebay verkauft).

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Fast schon ein bisschen langweilig, um ehrlich zu sein. Irgendwie hat der Zauber gefehlt, die Spannung und das Unerwartete.

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Die Zuschauerzahlen waren erschreckend niedrig.

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Und auch technisch lief die Show nicht reibungslos ab. Ein zu lautes Publikum, schlechte Kameraführung und die ein oder andere organisatorische Panne machten die Live-Sendung für Fernsehzuschauer zur Enttäuschung.

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Sind wir mal gespannt, was die VMA-Macher daraus lernen und auf was wir uns nächstes Jahr freuen dürfen.

  • Quelle:
  • Noizz.de