Gefühlt jede Woche gibt der Rapper seinem Anwalt einen neuen Grund, um sich an den Richter zu wenden – und nach einer vorzeitigen Entlassung zu fragen. Diesmal im Programm: Todesangst vor dem Coronavirus.

Der US-Rapper Tekashi 6ix9ine sitzt gerade seine zweijährige Haftstrafe ab. Er wurde 2019 unter anderem wegen illegalem Waffenbesitz und Beteiligung an einem bewaffneten Raubüberfall verurteilt. Seine Haftstrafe komplett absitzen möchte das ehemalige Gangmitglied aber nicht, denn beinahe jede Woche fällt ihm ein neuer Grund ein, wieso er endlich aus dem Knast entlassen werden sollte.

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Rapper 6ix9ine vor einem Gericht in Manhattan

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Coronavirus sorgt bei Asthmatiker 6ix9ine für Todesangst

Sein Anwalt, Lance Lazzaro, schrieb am vergangenen Sonntag einen Brief an den zuständigen Richter, in dem er ernsthafte Bedenken am Gesundheitszustand und Wohlbefinden von Tekashi im Gefängnis äußerte. Laut Lazzaro leide der junge Hip-Hop-Star an Asthma, da das im Falle einer Infektion viel ernsthafter wäre, als bei einem gesunden 23-Jährigen, soll 6ix9ine so schnell wie möglich aus dem Gefängnis kommen, fordert der Anwalt.

Coronaviren

In dem Brief, der "TMZ" vorliegt, erklärt Lazzaro auch, dass der Rapper vor einiger Zeit bereits an einer Bronchitis und Sinusitis litt und zur Behandlung ins Krankenhaus musste. Für das mitunter tödliche Virus könne er also besonders anfällig sein. Erst kürzlich habe er außerdem über Kurzatmigkeit geklagt, doch durfte laut den Angaben seines Anwaltes keinen Arzt aufsuchen.

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Quelle: Noizz.de