In Siegen hatten ein paar Jungs die Idee, ein Musikvideo zu drehen. Der Musiker dahinter: unbekannt. Allerdings wurden extra ein paar heiße Schlitten angemietet. Gebracht hat es nichts – aufgrund des Kontaktverbots musste der Dreh aufgelöst werden.

Die Polizei hat ein Treffen mehrerer Männer aufgelöst, die trotz Kontaktverbots ein Rap-Musikvideo drehen wollten. Wie die Polizei mitteilte, hatten sich am Sonntag in einem Industriegebiet im nordrhein-westfälischen Siegen elf Männer zwischen 18 und 34 Jahren verabredet. Darunter waren demnach ein Kameramann sowie mehrere Rapper und Tänzer.

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Für Rap-Musikvideo-Dreh wurden Autos angemietet

Extra für den Dreh hatte die Gruppe nach den Angaben vom Montag außerdem sechs schicke Autos angemietet. „Das waren alles sehr teure, hochwertige Wagen“, sagte ein Sprecher der Polizei. Die Männer mussten den Dreh abbrechen. Sie erwartet eine Anzeige.

Ja doof: Da will man die Corona-Krise nutzen, um mal so richtig kreativ zu werden und dann kommt einem die gemeine Polizei dazwischen. Wer der Rapper hinter dem Dreh ist, ist leider unbekannt. Sehr schade, wir hätten ja gerne gewusst, wer hier so ambitioniert war. Anhand eines nagelneuen Musikvideos werden wir es jedenfalls nicht erfahren. Spannend auch, dass Streetcredibility in Zeiten von Corona bedeutet, sich verantwortungslos und unvorsichtig mit seiner Posse zu treffen und die eigene Gesundheit und die seiner Mitmenschen aufs Spiel zu setzen. Aber hey: Rapper leben ja immer am Limit.

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[In Zusammenarbeit mit: dpa]

Quelle: Noizz.de