"Capital hat keine Angst vor ein paar Arabern."

"Capital Bra wird von kriminellen Clans erpresst": Diese Schlagzeile beherrschte in den vergangenen Wochen die Deutschrap-Schlagzeilen. Sogar zur Polizei soll der Erfolgsrapper gegangen sein, hieß es laut Informationen der "Bild". Die Einschätzung der Beamten? Man würde eine echte Gefahr für den Musiker sehen. Capital selbst gibt sich furchtlos via Social Media – und nun auch in seinem neuesten Musikvideo.

>> Capital Bra: Bedrohen kriminelle Clans den Rapper?

"Der Bratan bleibt der gleiche", heißt das neue Stück aus der Feder von Vladislav Balovatsky, wie der Bratan bürgerlich heißt. Das dazugehörige Musikvideo startet mit einer Menge Schlagzeilen über die vermutete Clan-Erpressung und O-Tönen von Halb-Mediendeutschland (unter anderem Klaas Heufer-Umlauf und Dieter Bohlen), die sich über die phänomenalen Erfolge des gebürtigen Russen auslassen.

Anschließend folgt Capitals Antwort. Zum Thema Clans positioniert er sich recht eindeutig:

"Sie hab'n gesagt, ich werde fall'n und mich wird keiner fang'n

Sie hab'n gesagt, sie warten vor der Tür mit Ballermann

Sie hab'n gesagt, sie woll'n mein Para hab'n

Was soll ich sagen? Capital hat keine Angst vor ein paar Arabern"

Hier kannst du dir das ganze "Der Bratan bleibt der gleiche"-Video ansehen:

Was wollen die Clans von Capital Bra?

Libanesische und tschetschenische Clans wollen angeblich einen Teil vom Erfolgskuchen des Rappers. Laut "Bild" soll es dabei um Beteiligungen an Capis künftigen Einnahmen gehen. Außerdem sollen sie zusätzlich 500.000 Euro fordern.

Wer genau hinter den Forderungen steckt, ist bisher nicht klar. Die Ermittlungen laufen. Zumindest ein Teil des Miri-Clans äußerte sich derweil zu den Vorwürfen. Ahmad "Patron" Miri ließ auf seinem Instagram-Account verlauten, er habe nichts mit der Sache am Hut. "Ich schulde Capital nichts. Und Capital schuldet mir gar nichts."

>> Wird Capital Bra von Clans bedroht? Jetzt äußert sich der Miri-Clan

Quelle: Noizz.de