Der Pop-Star äußert sich auf Twitter zu Sexismus in der Musikindustrie.

Charli XCX hat schon vier Studioalben rausgebracht, einen Netflix-Film produziert, und zahlreiche Hits für sich und andere Künstler geschrieben. Sie hat ihr eigenes Label, ist Manager von zwei Künstlern und A&R, und trotzdem fühlt sie sich in der Musikindustrie zu Zeiten nicht ganz ernst genommen – und zwar nur, weil sie eine Frau ist. Auf diese Ungerechtigkeit macht sie nun auf Twitter aufmerksam.

In einem Statement auf Twitter sagt sie, nachdem sie alle ihre bisherigen Leistungen aufzählt: "Wenn ich ein Mann wäre, würde ich als Gott gefeiert werden, aber als Frau werde ich nur – angezweifelt".

Danach sagt sie, dass sie mit dieser Aussage kein Mitleid für sich erwecken wolle. Sie wolle es einfach nur so sagen, wie es eben ist. "Frauen werden in dieser Industrie immer bezüglich ihrer Validität hinterfragt." Damit meint sie zum Beispiel, dass immer daran gezweifelt wird, ob sie einen Hit wirklich selber geschrieben hätte. Sie fordert, dass die Business-Frauen in der Industrie nicht länger mit dieser Skepsis verletzt werden sollten.

Auf Twitter feiern ihre Follower ihren Mut – und nennen sie ihre Göttin.

>> Wir haben mit Charli XCX über Feminismus und mentale Gesundheit gesprochen

>> Charli XCX und Troye Sivan feiern als 90s-Ikonen in neuem Video

Quelle: Noizz.de