Ein Richter urteilt: Bushido ist kein 31er.

Die Bromance zwischen Capital Bra und Bushido hielt nicht lange: Im Sommer vergangenen Jahres unterschrieb Capi bei Bushidos Label "Erguterjunge". Doch nur wenige Monate später wütete er in seiner Instagram-Story gegen seinen Ex-Labelchef: "Polizei ist jetzt dein Team!" Er verlässt EGJ und veröffentlicht unter seinem Alter-Ego Joker Bra mit Rap-Kollege Samra den Track "fick31er". Und Bushido? Der steht weiter unter Polizeischutz und klagt gegen Ex-Geschäftspartner Abou-Chaker vor Gericht. Von ihm war lange nichts mehr auf Social Media zu hören. Bis jetzt.

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Auf seinem YouTube-Kanal teile Bushido nun ein Video von "16Bars" und kommentiert es mit „Yo!“. In dem Video urteilt ein Richter, ob Bushido wirklich ein 31er ist – eine Frage, die sich auf Capitals Disstrack "fick31er" bezieht.

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Als 31er bezeichnet man in der Rap-Sprache einen Menschen, der seine Freunde und Familie verrät, um sich selbst zu schützen. Abgeleitet wird es vom Paragrafen 31 des deutschen Betäubungsmittelgesetzes – auch "Judas-Paragraph" genannt. Demnach kann die eigene Strafe ganz fallen gelassen oder gemildert werden, wenn man Hinweise zur Tataufklärung liefert – demnach andere zu seinen Gunsten verrät.

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Die Aussage des Richters in dem Video ist klar: Bushido ist kein 31er. Schließlich wird ihm der Polizeischutz verordnet, weil bei ihm eine Gefahr vorliegt. "Bushido kann nicht sagen: ‘Ich will keinen Polizeischutz haben’. Der hat gar keine Chance", so der Richter. Genau diese Aussage scheint Bushido mit seinem "Yo!" zu unterstützen.

Quelle: Noizz.de