Einziges Pro: Wenn man Fischer ansieht, muss man auf die Toilette!

Helene Fischer ist laut diesjähriger „Forbes“-Liste eine der meistverdienenden Popstars der Welt – und liegt auf ihrem achten Platz noch vor Weltstars wie Britney Spears oder Céline Dion. Natürlich erregt das Aufmerksamkeit und in England fragt man sich: Wer ist denn bitte diese Helene?!

Genauer genommen ist es Redakteurin Laura Snapes des britischen "The Guardian", die sich Frau Fischer einmal genauer anschaut – und so richtig abrantet. „Offen gesagt schreckliche Musik“, findet sie. Aber wie man das bei Feedback so macht, sollte man bei aller Kritik zuerst die netten Dinge anbringen. Daher hier das einzig Positive, das Snapes über Helene zu sagen hat: Wenn man sich Fischers Live-Performance von „Wenn du lachst“ ansieht, bewegt es einen – auf die Toilette zu gehen. Fischer trägt bei dem Auftritt ein High-Tech-Rock, der aus fließendem Wasser besteht. Ist ja auch schön – immerhin ist für gut durchgespülte Nieren gesorgt. Wer den Effekt testen möchte:

Ansonsten wird Fischer als schmallippig und als äußerst blasse Persönlichkeit wahrgenommen. Gut, das ist ja nicht nur in England der Fall. Auch hier wundert man sich zuweilen über Miss Perfect und ihrem Unwillen, auch mal Leute vor den Bug zu fahren. Fischer bezieht ja bekanntlich nie Stellung, auch wenn es dringend nötig wäre, die eigene Bekanntheit für ein Statement zu nutzen. Aber das ist eine andere Geschichte ...

[Wer noch mal nachlesen möchte: Helene Fischers Statement zum Echo ist inhaltsleer und voller Selbstmitleid]

Die Autorin versucht außerdem, Helene Fischer in ein Genre einzuordnen und nennt Fischers Musik Schlager mit einem aggressiven Synthie-Pop-Update. Da Schlager die deutsche Antwort auf amerikanischen Country ist, fällt der Vergleich zu Taylor Swift leicht: Swift fing mit Cowboy-Boots und weißer Akkustik-Gitarre im Country-Genre an. Den Sprung zum weltweit anerkannten Pop hat Swift geschafft – Fischer noch nicht. Laut eigener Aussage hat Helene das aber auch gar nicht vor. Die Journalistin ist damit einverstanden: „Thank Gott!“ schließt sie ihren Artikel ab.

Quelle: Noizz.de