Rapper Boosie Badazz ist bereits mehrfach mit homophoben und transphoben Rants auf Social Media aufgefallen und zur Zielscheibe von harter Kritik geworden. In einem neuen Livestream prahlte er nun damit, seinem Neffen und Sohn im Alter von zwölf und 13 eine Sexarbeiterin gekauft zu haben, damit sie Oralverkehr mit ihnen praktiziert. Anders gesagt: Er hat einer Frau Geld gegeben, damit sie seine Kinder sexuell missbraucht.

Boosie Badazz ist so ein richtiger Badass. In Vergangenheit glänzte der 37-jährige Rapper bereits mit extrem homophoben Aussagen. So wütete er in einem Interview von 2016, sollte sein Sohn sich jemals als gay outen, würde er ihn so lange verprügeln, bis er wieder straight ist. Außerdem beschuldigte er moderne Medien, unsere Gesellschaft homosexuell zu machen.

An dieser Stelle findest du Inhalte von Drittanbietern
Um mit Inhalten von Drittanbietern zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

>> Kommentare über Kinderblut: Ist Sido jetzt Verschwörungstheoretiker?

Dann gab es da noch eine transphobe Wutrede auf Instagram, in dem er über die transsexuelle Tochter von Basketballprofi Dwyane Wade herzog. Die 12-jährige Zara hatte sich einer Geschlechtsumwandlung unterzogen. Seiner Meinung nach dürfe man das nicht zulassen. Als er sich danach heftiger Kritik aussetzen musste, beschwerte sich der achtfache Vater noch über moderne Erziehung: "Wir dürfen sie schon nicht schlagen – dann müssen nämlich wir ins Gefängnis. Aber sollen wir einfach bei allem zusehen und zustimmen, was unsere Kinder wollen?"

Rapper Boosie Badazz beim Feiern. Voll mit Ketten und high af, wie sich das gehört für achtfache Väter, ähm, ich meine: echte Rapper.

>> Capital Bra bringt eigene Tiefkühl-Pizza "Gangstarella" raus

Sexueller Missbrauch als "Training"

Und, wer hätte es gedacht, als er neulich auf Instagram mal wieder ins Plaudern kam, packte er doch tatsächlich aus, seinem damals 12-jährigen Neffen und seinem Sohn eine Sexarbeiterin gekauft zu haben, damit sie mit den Kindern Oralverkehr praktiziert.

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Twitter
Um mit Inhalten aus Twitter und anderen sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

"Yeah, ich trainiere meine Jungs auf die richtige Art. Fragt sie doch, als sie zwölf und 13 waren, haben sie Blowjobs bekommen. Ja, das ist genau so, wie es sein soll. Hell yeah, ich habe meinem Sohn den Schwanz lutschen lassen", tönt dieser Typ, bei dem man sich ganz sachlich fragt, wie um alles in der Welt er eigentlich bis heute sein Sorgerecht behalten hat.

Boosie Badazz' wahrer Fehler?

YouTuber "King Kashez" kontextualisierte am 12. Mai, dass es für Väter und Onkel in der Hood üblich sei, ihren 15- und 16-jährigen Jungs die ersten sexuellen Erfahrungen zu besorgen. "Du kaufst ihnen ein bisschen Henny, eine Stripperin, gibst ihr nen Hunni und lässt deinem Sohn einen blasen." Boosie kritisiert er dahingehend, dass nicht alles für die Öffentlichkeit gedacht sei. Aha. Den sexuellen Missbrauch, den behalten wir lieber im Privaten, oder was?

Quelle: Noizz.de