Die Organisation stellt in den USA Verhütungsmittel, Schwangerschaftstest zur Verfügung und ermöglicht auch Schwangerschaftsabbrüche.

"Ich kann noch immer nicht glauben, dass wir im Jahr 2019 überhaupt noch diese Unterhaltung führen müssen", das sagt Sängerin Billie Eilish über die Frage, ob Schwangerschaftsabbrüche legal sein sollten oder eher nicht. Anlass war ihre Show beim Music Midtown Festival in Atlanta, der Hauptstadt des konservativ-republikanisch geführten US-Bundesstaat Georgia.

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Dort ist es seit diesem Frühjahr nur noch in besonderen Fällen einer Frau erlaubt, ihre Schwangerschaft abzubrechen – und das auch nur bis zur sechsten Schwangerschaftswoche. Die Gesetzesänderung hat für viel Kontroverse gesorgt und ist eine der schärfsten in der jüngsten Vergangenheit. Für Billie ein Unding. Deswegen spendet sie einen Teil ihrer Gage an "Planned Parenthood Southeast".

In ihrer Insta-Story teilte sie ihren Fans mit, wieso sie ihre Festival-Gage an die NGO spendet und ruft dazu auf, es ihr nachzutun, wenn man die finanziellen Mittel dazu hat. Sie schrieb, sie liebe Atlanta als Ort und spiele gerne Shows dort, könne die örtliche Gesetzgebung, die Frauenrechte einschränkt, aber nicht gut heißen.

Das ist Billies Insta-Story Foto: Instagram / @billieeilish

Die NGO "Planned Parenthood" kümmert sich in den USA um alles, was mit Schwangerschaft und sexueller Aufklärung zu tun hat – von Schwangerschaftstest, über Verhütungsmittel, bis hin zu Abtreibungen, sowie Informationen darüber. Dafür steht die Organisation besonders bei vielen Republikaner in der Kritik.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich die "bad guy"-Sängerin für die Organisation ausspricht. Gemeinsam mit rund 139 anderen Künstlern hat sie als Unterstützung einen offenen Brief unter dem Hashtag #BansOffMyBody unterschrieben. Der Brief fordert die US-Bundesländer auf, die Abtreibungen illegalisiert haben, die Gesetzeslage wieder zu ändern. Damit Frauen in Zukunft selber frei über ihren Körper entscheiden können.

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Quelle: Noizz.de