Warum alles für Queen B. spricht ...

... und zwar nicht nur, dass sie bei den 59. Grammys am Sonntagabend in L.A. mit Zwillings-Schwangerschaft performen wird. Insgesamt ist sie nämlich neun Mal nominiert, während die britische Sängerin Adele „nur“ fünf Mal nominiert ist.

Im Laufe ihrer Karriere konnte die Ex-Destinys-Child Frontfrau den Preis 20 Mal gewinnen. „Hello“-Sängerin Adele hat gerade einmal die Hälfte davon in ihrer Vitrine stehen.

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Dafür konnte sie aber schon mit ihrem Album „21“ die Königsdisziplin „Album des Jahres“ für sich entscheiden. Das hat Beyoncé Knowles noch nie geschafft.

Queen B. und Adele sind bei dem wichtigsten Musikpreis der Welt beide in den drei Haupt-Kategorien nominiert: Song des Jahres, Album des Jahres, sowie Aufnahme des Jahres (Ja, so heißt das bei den Grammys – es ist eben ein Preis der Musikindustrie.).

Wir checken ihre Chancen:

Adele geht mit „Hello“ an den Start. Was dieser alte Schinken, fragt ihr euch? Ja, denn: Der Stichtag für die Grammys 2015 war eine Veröffentlichung vor dem 1. Oktober 2015. Das hat Adele gerade so verpasst. „Hello“ wurde bereits fast zwei Milliarden Mal auf YouTube geschaut. Jeder kennt diesen Song.

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Wenn es nach Beyoncé ginge, dann wäre der beste Song 2016 „Formation“. Der Song ist strange arrangiert, aber verdammt nochmal, diese Lyrics – so viel Kritik am Zeitgeist und dem Leben junger Afro-Amerikaner. Das wäre bei einem Präsident Trump ein Zeichen.

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Trotzdem geht die Runde an Adele.

Das autobiographische Werk „25“ (Adele) gegen die Überraschungs-Veröffentlichung „LEMONADE“. Und ohne beide Alben hier kurz zu analysieren und auseinander zu nehmen, steht es außer Frage: Hier hat Beyoncés Limonaden-Album die Nase vorn.

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Es ist musikalisch vielseitiger, dichter und wie schon bei „Formation“ sind die Lyrics einfach nur eins: verdammt gut.

Das ist jetzt etwas verwirrend, denn in dieser Kategorie sind von beiden Pop-Diven die selben Songs wie bei „Song des Jahres“ nominiert – also „Hello“ und „Formation“.

Hier kommt es aber auf die Technik, Produktion, Arrangement, also allem was wir als Otto-Normal-Hörer eben nicht so wahrnehmen, an.

Deswegen werden in der Nominierung auch die Produzenten, Mixer und Master-Produzenten genannt. Hier eine Prognose abzugeben ist als Nicht-Fachmann sehr gewagt. Leichte Tendenz, zu Beyoncé, weil der Song ein prägnanteren Sound hat.

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Im Endeffekt aber: unentschieden. Soll die echte Grammy-Jury das Battle entscheiden!

  • Quelle:
  • Noizz.de