Bow down to the queen.

Dass Beyoncé von ihren Fans verehrt wird wie eine Heilige, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Bald kann man die Musik von Queen Bey ganz offiziell in ein spirituelles Erlebnis verwandeln: Am Mittwoch wird die erste "Beyoncé Mass" in New York stattfinden – so richtig mit Kirche, Pastor, Chor - und Musik von Queen Bey. Ein göttlicher Segen. Bevor jetzt aber alle, die immer noch von Mrs Carters Coachella-Auftritt 2018 sprechen, als wäre es ihre religiöse Geburt gewesen, anfangen nach Last-Minute-Flügen zu suchen, solltet ihr noch einige Details zum Gottesdienst wissen.

Gründe eine Messe zu Ehren von Queen Bey abzuhalten, gibt es sicher genug: die unangefochtenen Bühnen-Performances, die unglaubliche Stimme, sechs Nummer-Eins-Alben und 23 Grammys – um nur eine kleine Auswahl zu nennen. In der "Beyoncé Mass" geht es aber um sogar noch viel – Achtung, Blasphemie! - mehr als um die Queen of Pop als Person und Legende. Die Messe ist ein "womanistischer Gottesdienst", der die Musik und das persönliche Leben des Popstars nutzt, um positive, ermutigende Gespräche über Schwarzen Frauen zu führen, liest man auf der Website.

Ins Leben gerufen wurde die "Beyoncé Mass" von der Pastorin Yolanda Norton. Die Idee kam ihr, als sie das Seminar "Beyoncé und die hebräische Bibel" im San Francisco Theological Seminary hielt. In dem untersuchte sie mit ihren Schülern unter anderem wie Beyonce's persönliches Leben, Karriere, Musik und öffentliche Persona Geschichten Schwarzer Frauen widerspiegelt. Also genau das, was jetzt auch im Gottesdienst behandelt wird.

Ab nächste Woche können sich New Yorker also bei Destiny's Childs "Survivor", Beyoncé's "Freedom" und Co. den Heiligen Geist in den Körper fahren lassen. Willkommen ist jeder. Ganz neu ist das Konzept allerdings nicht: Die erste "Beyoncé Mass" fand bereits im April 2018 in San Francisco statt – mit über 1.000 Teilnehmern. Bis zum nächsten Auftritt des Mega-Stars hat der Beyhive damit nun ein neues Obsessionsziel – und noch dazu eines mit starker Message. Amen to that.

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Quelle: Noizz.de