In einer Pressekonferenz im Kosovo verteidigt sich die Rapperin.

Loredana hat seit vergangener Woche mit schweren Anschuldigungen zu kämpfen. Ein Ehepaar aus der Schweiz behauptet, sie habe ihnen durch eine Betrugsmasche rund 780.000 Euro aus der Tasche gezogen.

Kurz darauf kam ein weiterer Fall ans Licht: Loredana wird vorgeworfen, Kreditkartendaten einer befreundeten Fotografin geklaut und an ihren Bruder weitergeben zu haben. Bei einer Pressekonferenz in der kosovarischen Hauptstadt Pristina äußerte sich die Musikerin nun zu den Anschuldigungen, wie das Schweizer News-Portal "20 Minuten" in einem ausführlichen Protokoll berichtet.

>> Loredana-Drama geht in die nächste Runde: Das nächste Opfer meldet sich

Sie argumentiert, dass sie das Ehepaar aus der Schweiz nie betrogen oder bedroht hätte, sondern, dass das Geld freiwillig übergeben worden sei. Außerdem lenkt sie während der Pressekonferenz den Fokus von sich auf ihre Familie. Sie wäre so erzogen worden, dass ihre Familie wichtiger als alles andere sei und dass sie ihren Ruf, ihre Musik und ihr Leben für die Familie aufs Spiel setzen würde.

Damit deutet Loredana vermutlich an, dass sie von ihrer Familie zu den Taten gedrängt worden sei. Inwiefern ihre Familie sie tatsächlich beeinflusst hat, kann noch nicht gesagt werden. Auffällig ist aber, dass in beiden Fällen das ergaunerte Geld nicht an sie ging, sondern zu großen Teilen an ihre Brüder.

Quelle: Noizz.de