Was für eine Scheiß-Idee ...

Jedes Jahr treffen sich auf dem Burning Man Festival, Irgendwo im Nirgendwo der nevadischen Wüste, rund 80.000 Hippies und Ravers, um die naive Idee einer nachhaltigen Gesellschaft voller Liebe zu zelebrieren.

Dazu gehört es auch, keinen Müll zu hinterlassen: „Leave No Trace“ ist schließlich eines der zehn Leitprinzipien. Umweltschutz ist den Festival-Machern und Besucher sehr wichtig. Klappt auch ganz gut soweit. Trotzdem hat das Festival ein Problem. Und zwar mit – pardon – Scheiße. Menschlichen Ausscheidungen.

Kein schönes Thema und doch ein echter Problemfall. Denn jedes Jahr nach dem Festival ist Nevadas Wüste quasi zugeschissen. Das „Bureau of Land Management“ hat schon Beschwerde eingelegt. Die Raver sind anscheinend so sehr in Trance, dass sie vergessen, auf die Toilette zu gehen und ihr Geschäft gleich da erledigen, wo sie stehen.

Um mit diesem Scheiß-Verhalten Schluss zu machen, wollen die örtlichen Behörden in diesem Jahr zusätzliche Schilder aufstellen, die die Besucher daran erinnern sollen, doch bitte auf ein Dixie-Klo zu gehen. Oder aber einfach in leere Plastikflaschen zu pinkeln und in Plastik-Tüten zu koten.  Das berichtet zumindest der Musikblog „Stereogum“.

Ob sich daraus ein Business machen lässt? Der Scheiß-Beutel als ultimatives Festivalsouvenir wird wohl das Must-Have des Burning Man 2018.

Quelle: Noizz.de