Der Reggaeton-Künstler Bad Bunny surft weiter auf seiner krassen Erfolgswelle: Jetzt hat der "Yo Perreo Sola"-Sänger es aufs digitale Playboy-Cover geschafft – als bisher einziger Mann neben Gründer Hugh Hefner.

Der puerto-ricanische Reggaeton-Superstar Benito Antonio Martnez Ocasio, besser bekannt als Bad Bunny, hat gerade Geschichte geschrieben: Als bisher einziger Mann neben dem verstorbenen Hugh Hefner hat er es auf das (digitale) Cover des Kult-Magazins Playboy geschafft – und zwar gleich zweimal. Auf einem Cover ist der Sänger mit Sonnenbrille und Playboy-Stickern auf Zahn und Lippen zu sehen, auf dem zweiten bekommen seine Bunny-beklebten Lippen ein Close-up.

Bad Bunny auf dem digitalen Playboy-Cover

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"Ich tue was ich will"

Einen Unterschied zu machen, scheint Bad Bunnys Ding zu sein: In der eigentlich ziemlich toxisch maskulinen Machismo-Welt des Latin-Trap and Reggaeton sticht er mit seinen genderfluiden Outfits und Texten, die ohne Sexismus und Homophobie auskommen, heraus. Kein Wunder, dass er seinem zweiten Album den Titel "YHLQMDLG" gab – die Abkürzung für "Yo Hago Lo Que Me Da La Gana", was übersetzt heißt "Ich tue, was ich will".

Bunny-Lippen können auch entzücken.

In dem Interview mit Playboy gab sich der 26-Jährige bescheiden: "Ich tue all das, und ich bin mir nicht einmal sicher, was ich verursache. Erst wenn jemand auf mich zukommt und mir sagt: 'Mann, danke,' merke ich meinen Einfluss." Er habe versucht, dafür zu sorgen, dass sich alle als Teil der Reggaeton-Kultur fühlen. "Ich möchte sicherstellen, dass sie das Gefühl haben, dass sie jemanden haben, diesen Freund, der für sie einstehen kann", so Bad Bunny.

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Quelle: Noizz.de