Der DJ starb mit 28 Jahren vor einem Jahr im Oman.

Als im April 2018 sich die Nachricht verbreitete, dass der schwedische Star-DJ Avicii tot in seinem Hotelzimmer im Oman aufgefunden wurde, konnte das niemand so richtig fassen. Klar, man wusste dass der Musiker an dem Druck, ständig im Mittelpunkt zu stehen extrem litt und psychische Probleme hatte. Deswegen zog er sich 2016 komplett aus dem Livegeschäft zurück. Er wollte noch Musik machen, aber nicht mehr touren. Es schien ihm besser zu gehen.

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Woran Avicii genau starb, wurde der Öffentlichkeit offiziell nie verkündet. Seine Familie wünschte es sich so. Sie gründeten kurz nach seinem Tod die "Tim Bergling Stiftung", die sich dafür einsetzt, dass Depressionen und andere psychische Erkrankungen nicht weiter tabuisiert werden und Hilfe in Notsituationen vermittelt. In einem Interview mit dem US-Fernsehsender "CBS" sprach Aviciis Vater Klas Bergling nun das erste Mal offen über den Tod seines Sohnes.

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"Der Selbstmord war ein Schock für uns alle", sagt er da dem Moderator und spricht damit das erste Mal in der Öffentlichkeit über die Umstände von Aviciis Tod. Er redete auch darüber, warum sich die Familie so schwer tat, offen darüber zu reden.

So etwas laut auszusprechen bedeute auch, dass man zugibt, Teil dieses Schicksals zu sein. Tim sei ein schüchterner Junge gewesen und habe bereits früh Ängste entwickelt. Schon als Teenager sei er von einem Psychiater behandelt worden. Auch er habe mit den Folgen rund um den Tod seines Sohnes zu kämpfen, sagt er in dem Gespräch. Es ginge ihm oft schlecht: "Es gab ein Leben davor und jetzt ist es ein Leben danach. Das ist die beste Art, es auszudrücken."

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  • Quelle:
  • Noizz.de