Hier solltest du tatsächlich mal pünktlich kommen.

Mit Vorbands ist es ja so eine Sache. Man zahlt für ein Ticket, um seinen liebsten Act zu sehen und bekommt noch einen Lottoschein in die Hand gedrückt. Kurz vor dem Konzert wird dann das Geheimnis gelüftet – und der groß angekündigte Warm-up/Special Guest ist meistens eine Enttäuschung, sodass viele komplett auf die mehr oder weniger bekannten Band verzichten und lieber zu spät kommen.

Doch die Rolling Stones machen das natürlich anders.

Im Mai und Juni gehen die Rock-Ikonen wieder auf Tour. Und das natürlich nicht irgendwie, sondern in den größten Stadien ihrer Heimat Großbritannien. Und natürlich nicht mit irgendwelchen Vorbands, sondern mit handerlesenen Musikgrößen, die jeweils nur eine Show bespielen dürfen.

Musikgrößen der Gegenwart

Die erste Londoner Show wird zum Beispiel Ex-Oasis-Frontmann Liam Gallagher eröffnen. Der 45-Jährige hat im vergangenen Herbst sein erstes Soloalbum veröffentlicht und wird sicherlich im Liam-Gallagher-Style im Parka den Zuhörern den ersten nostalgischen Trip des Abends bescheren.

Tags darauf geben Florence + The Machine den Auftakt für die Rolling Stones. Die Band um Florence Welch hat vor kurzem ihre erste Single seit drei Jahren herausgebracht und wird sicherlich auch einige Lieder zusammen mit Mick Jagger und Co. spielen.

Bei weiteren Konzerten spielen unter anderem der experimentierfreudige Singer-Songwriter James Bay, die britische Rockband Elbow und der Ex-The-Verve-Frontmann Richard Ashcroft.

Einige dieser Warm-Ups haben zurzeit sogar gar keine eigenen Liveshows geplant oder senden mit diesen Auftaktkonzerten ihr erstes musikalisches Zeichen nach einer längeren Pause. Für zwei außergewöhnliche Live-Acts lohnen sich die teils horrenden Ticketpreise vielleicht doch – und obwohl die Rolling Stones auch nicht mehr die jüngsten sind, strotzen sie bei ihren Live-Auftritten immer noch voller Energie.

Für die deutschen Termine in Berlin (22. Juni) und Stuttgart (30. Juni) sind hingegen noch keine Vorbands angekündigt. Bei den letzten Shows in Deutschland traten unter anderem die isländische Band Kaleo sowie die US-Rocker Rival Sons auf.

Quelle: Noizz.de