Wegen Trippie Redd und Casanova gab es schon eine Schießerei.

6ix9ines Gerichtsverfahren wegen unter anderem versuchten Mord und Beteiligung an einem Raubüberfall ging am 17. September los. Am ersten Gerichtstag beichtete der US-Rapper bereits, dass er seit November 2017 Teil der "Nine Trey Bloods"-Gang gewesen sei. Er identifizierte außerdem diverse Bandenmitglieder und beschrieb die inneren Hierarchien und Funktionsweisen der Bande. Nun offenbart er weitere Details zu den Machenschaften der "Nine Trey Bloods".

Zum Beispiel beschreibt er während seiner Aussage Details zu einer Schießerei vor einem Restaurant in New York City und in einer Veranstaltungshalle in Brooklyn. 

Im Restaurant sei 6ix9ine von zwei Männern belästigt geworden. Sein ehemaliger Manager und ebenfalls Mitglied der Gang Kifano "Shotti" Jordan schlug die Männer daraufhin mit seiner Pistole als sie mit ihrem Auto entkommen wollten – und schoss ihnen nach, als sie wegfuhren.

Bei der Veranstaltungshalle Barclays Center sei 6ix9ine als Zuschauer für einen Boxkampf gewesen. Dort trafen sie dann auf circa 30 Anhänger des Rappers Casanova und Trippie Redd, mit dem 6ix9ine wohl zu der Zeit Streit hatte. 6ix9ine und seine Gang waren zu sechst. Während sie sich zurückzogen, befahl 6ix9ines Manager einem anderen Mitglied seiner Gang, das Feuer zu eröffnen.

6ix9ine beschreibt außerdem, wie stark das Gang-Life auch die Musikszene beeinflusst. Zum Beispiel gab es einen Vorfall, wo 6ix9ine einen Gig in Texas gebucht hatte. Den musste er jedoch schlussendlich absagen, weil Texas das Territorium einer anderen Gruppierung war. Dafür rächte sich 6ix9ines Manager als Rapper J.Prince, ein Mitglied der Gruppierung aus Texas, nach New York kam, um aufzutreten.

6ix9ines Manager wurde bereits zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt. 6ix9ines endgültiges Urteil wird erst im Januar 2020 fallen. 

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Quelle: Noizz.de