“I’m sorry, this is bullshit”, schreibt der Rapper auf Instagram und verleugnet die Aussagen der Klägerin. Er hinterfragt, warum sie 41 Jahre gewartet hätte, um ihre Aussage zu machen, und impliziert, dass sie die Klage nur für das Geld machen würde.

Wer die Melodie von “U Can’t Touch This” im Kopf hat, der hat eigentlich ein Sample von Rick James' größten Hit im Ohr: “Super Freak”. Der R’n’B-Star hat die Musik-Kultur zwar nachhaltig geprägt, doch hat auf einer persönlichen Ebene ganz schön Dreck am Stecken. 1993 wurde er verurteilt, zwei Frauen vergewaltigt zu haben, eine davon hat er sogar eingesperrt und über drei Tage lang gefoltert. 2002 wurde er nochmals angeklagt, seit 2004 ist er tot. Nun meldete sich noch ein mutmaßliches Opfer, das behauptet, Rick James hätte sie mit 15 Jahren vergewaltigt. Aus irgendeinem Grund meldete sich jetzt 50 Cent bezüglich der Anschuldigung zu Wort – und lässt unfassbare Unsensibilität zum Vorschein kommen.

Der Fall Rick James:

Rick James wird von einer anonymen Frau verklagt, sie 1979 vergewaltigt zu haben. Damals war sie 15 und er hatte ihr Jugendwohnheim besucht. Als sie auf ihrem Bett auf ihrem Bauch lag, kam er in ihr Zimmer und lag sich auf sie herauf, nahm ihre Haare und schob ihren Kopf ins Bett. Als sie sich wehrte, sagte er wohl: “Halt die Klappe und halt still, sonst werde ich dich schneiden”. Dann hatte er ihre Unterhose gewaltsam abgerissen und sie penetriert. Danach soll er ihr gedroht haben, er wüsste, wo er sie finden könnte, wenn sie irgendjemanden davon erzählen würde. Jetzt verklagt sie die von Rick James gegründete Stiftung auf 50 Millionen Dollar, nachdem sie psychische, physische und emotionale Schäden davongetragen hatte. Das berichtet das US-Magazin "Complex".

Rick James im Jahr 1987

50 Cents Kommentar zu dem Fall:

Obwohl der Rapper 50 Cent überhaupt nichts mit dem Rechtsstreit zu tun hat, äußerte er sich auf Instagram mit einem Post zu dem Geschehen. Dort teilte er ein Bild, das den Vorfall meldet, mit einer Beschreibung, in der er die Aussage des vermeintlichen Opfers anzweifelt mit den Worten: "Nah I don’t want to hear shit, these bitches be crazy."

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Medien wie das amerikanische "XXLMag" berichteten daraufhin über die Kommentare des Rappers. Der verteidigt sich mit dem Einwand, dass niemand 41 Jahre warten würde, einen Vergewaltigungsfall zu melden. Er nennt die Aktion "Bullshit".

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Seine Fans zumindest unterstützen seine Behauptung und vereinen sich alle gegen das mutmaßliche Vergewaltigungsopfer. Alle seien der Meinung, sie würde es nur fürs Geld machen. Verständnis zeigt niemand.

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  • Quelle:
  • Noizz.de