Das sind seine 5 geilsten Aktionen!

Trollen ist eine Disziplin für sich und hat in Rapper 50 Cent ihren Meister gefunden. Ganz simpel gesprochen, geht es beim Trollen darum, im Internet mit dreisten Aktionen zu provozieren und dabei nichts und niemanden ernst zu nehmen. Im besten Fall, ohne wirklich verletzend zu sein. Aber ein bisschen zwicken darf es schon. 50 Cent, der mit seiner Musik Anfang der 2000er Jahre Millionen Platten verkaufte, hat seinen Rap-Zenit längst hinter sich gelassen. Heute brilliert er in einer anderen Kunstform: dreiste Pranks im Netz abziehen. Hier sind fünf seiner witzigsten Aktionen. Legendär. Ikonisch. Unbedingt reinziehen.

5 – Sein Beef mit Ja Rule

Kaum ein halbes Jahr alt, aber jetzt schon ein Evergreen: Im Oktober 2018 hat Fifty Tickets für die ersten 200 Plätze bei einem Konzert des ihm verhassten Rappers Ja Rule gekauft. Damit sie leer bleiben. Sind sie auch geblieben. Lol. Im Interview mit Moderator "Stephen Colbert" konnte man den gebürtigen New Yorker Anfang des Jahres breit grinsend berichten hören:

"Ach, war keine große Nummer, die Dinger waren auf 15 Dollar reduziert. Ich hab's zufällig im Internet gesehen und ich war nur so 'Wtf, 15 Dollar pro Ticket?!' Ja und dann hab ich einfach die ersten vier Reihen gekauft. Für 3.000 Dollar oder so, das war nichts." Armer Ja Rule.

4 – Sein Beef mit Young Buck

Young Buck ist ehemaliges G-Unit-Mitglied und war früher supereng mit Fifty. Heute hassen sich die beiden. Zu Young Bucks Nachteil. Der ist dummerweise bei Fifty unter Vertrag und kommt da wohl nicht so einfach raus. Nachdem in den vergangenen Wochen immer wieder ein paar bissige Fetzen flogen, hat sich gezeigt, wer am längeren Hebel sitzt. Fifty hat einfach alle Young Buck-Videos von YouTube gelöscht. Und obendrein eine zynische "GoFundMe"-Page für seinen ehemaligen Schützling gestartet (die mittlerweile leider gelöscht wurde).

Dort hat er alle Fans von Young Buck dazu aufgerufen, zusammen 300.000 Dollar für ihren Lieblingsrapper zu spenden, damit dieser aus seinem Vertrag kommen kann. Die Summe ist natürlich nicht ansatzweise zustande gekommen. Der blanke Hohn.

3 – Sein Beef mit Floyd Mayweather

Damn, war das lustig. Boxchamp Floyd und Fiftys digitale Schlammschlacht war ein Gedicht und kannte lange keinen Sieger, aber dann hat der Wortakrobat den medialen Knockout gesetzt. Damals kursierte gerade die "Ice-Bucket-Challenge". In einem Video auf Instagram erklärte er, er scheiße auf den Eimer Eis und habe einen Alternativvorschlag für Floyd. Wenn der Boxer es schaffen sollte, eine komplette Seite eines Harry Potter Buchs fehlerfrei vorzulesen, würde er 750.000 Dollar an eine Kinder-Organisation nach Floyds Wahl spenden.

Kurze Zeit später fügte er ein weiteres Video hinzu, in dem er sagte, er habe mit Jimmy Kimmel gesprochen und Floyd könne die Seite in dessen Show live vorlesen. Da er außerdem wisse, dass Harry Potter zu schwer für ihn sei, dürfe er alternativ einfach eine Seite aus dem Kinderbuch "Die Katze im Hut" lesen (Wozu es natürlich nie gekommen ist).

2 – Klein aber fein: Sein jüngster Diss gegen Kanye West

Erst vor zwei Wochen lud der Troll-König dieses schöne Bild von Kanye West auf Instagram hoch: Ein herrlich bearbeitetes Foto von Ye in neuen, exzentrischen Schuhen, bei dem die Proportionen seines Körpers so dumm verändert sind, dass er einfach nur lächerlich aussieht. Dazu Fiftys Kommentar: "Jetzt weiß ich, dass ich keine Fashion-Ikone bin: Diese Scheiße ziehe ich nicht an :D! LOL, sieh bloß zu, dass du dich vom Acker machst!" Gold.

1 – Die gefakete Insolvenz

"Harte Zeiten hier draußen LMAO" postete das G-Unit-CEO vor mittlerweile fast vier Jahren auf Instagram. Im Hintergrund: Ein süßer Smart. Was war da los?

Im Sommer 2015 hieß es auf einmal in allen Medien, Rapper 50 Cent sei pleite und habe Insolvenz angemeldet. Ehrlich gesagt, hat ihm das kein Schwein abgenommen. Fifty ist ein unfassbar breit aufgestellter Geschäftsmann, der alleine durch einen Deal mit Coca Cola und seinem Vitamin-Wasser um die "100 Millionen Dollar" ausgezahlt bekommen haben soll. So jemand geht nicht pleite.

Grund für den Coup war seine Ex-Freundin, die ihn auf fünf Millionen Dollar anklagte, weil er ein gemeinsames Sextape ins Netz gestellt haben soll. Was macht also 50 Cent? Verlagert sein Vermögen so, dass es aussieht, als sei er insolvent - und muss seiner Ex keinen Penny abdrücken. Anstatt es dabei zu belassen, posierte er vor kleinen Autos und tat so, als sei er nun ein armer Mann. Skrupellos, aber einmalig geile Nummer.

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Quelle: Noizz.de