900 Millionen Dollar besitzt Platz 1 

Während Frauen im Rap-Game endlich etwas aufholen was ihre Visibility angeht, stehen sie finanziell immer noch weit hinter ihren männlichen Kollegen. Gender-Pay-Gap ist kein Mythos, der irgendwo muffige Großraumbüros infiziert, sondern ein peinlich wiederkehrendes Muster, egal in welcher Branche. 

Man würde im 21. Jahrhundert ja eigentlich denken, dass weibliche Künstlerinnen endlich mal von Musik-Labels gepusht, gefeiert und vor allem ordentlich entlohnt werden – halt wie ihre männlichen Kollegen. Die tatsächlichen Zahlen schlagen einem dann wie ein halb gares skrrr ins Gesicht. Selbst die Queen des Raps Nicki Minaj besitzt mit 70 Millionen Dollar Vermögenswert nicht mal 10 Prozent von dem, was der reichste Rapper überhaupt auf dem Konto sitzen hat.

Zwar sind Männer wie Jay-Z und Eminem schon viel länger im Business dabei, als Nicki Minaj, IAMDDB oder Cardi B und haben deswegen auch mehr Zeit gehabt, sich finanziell zu profilieren. Aber selbst langwierige Namen, die schon seit Jahren im Business mitmischen, wie Missy Elliott oder Queen Latifah sind laut der Business-Seite Wealthy Gorilla mit gerade mal 50-60 Millionen Euro Vermögen dabei. 

Das Ranking der reichsten Rapper spielt da in ganz anderen Größenordnungen mit. Hier sieht es laut Forbes so aus:

Platz 4 (unentschieden): Eminem – 100 Million Dollar

Platz 4 (unentschieden): Drake – 100 Million Dollar

Platz 3: Dr. Dre – 770 Million Dollar

Platz 2: Diddy – 825 Million Dollar

Platz 1: Jay-Z – 900 Million Dollar

In anderen Musikrichtungen stehen Frauen finanziell schon besser da. Madonna als reichste Musikerin der Welt hat ein Vermögen von 800 Millionen Dollar – ein Wert, der zwar noch nicht an die 900 Millionen von Jay-Z rankommt, doch weniger peinlich erscheint, als es die Zahlen im Rap-Bereich.

Über hashtagfeminized.com könnt ihr mal nachschauen, wie viele weibliche Musikerinnen ihr überhaupt so tagtäglich über euren Spotify-Account anhört. Auch hier liegt der Durchschnittsanteil von gehörten weiblichen Künstlerinnen bei gerade mal 21 Prozent.

Dabei haben gerade weibliche Rapperinnen mindestens genauso viel Biss, wie jedes männliche Pendant. Und das sollte sich finanziell auch widerspiegeln. 

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Quelle: Noizz.de