Es ist der zweite Todesfall in der Festivalgeschichte des Lollapaloozas.

Eigentlich verbindet man Festivals mit Spaß haben und sich vergnügen – umso tragischer, wenn gerade bei so einer Veranstaltung etwas Ernstes passiert.

Beim diesjährigen Lollapalooza in Chicago starb am Sonntagabend der erst 16-jährige Evan Kitzmiller. Er wurde tot auf dem Gelände des Grant parks aufgefunden, so die Polizei gegenüber der lokalen Presse.

Die Veranstalter sprachen den Angehörigen in einem offiziellen Statement ihr Beileid aus: „Wir sind in Gedanken bei den Freunden und Angehörigen in dieser schwierigen Zeit. Zum jetzigen Zeitpunkt haben wir keine genaueren Informationen.“

Der Teenager hat alle vier Tage des Festivals besucht. Eine Autopsie soll nun die genaueren Todesumstände klären. Es ist erst der zweite Todesfall bei dem Stadtfestival, das auf eine 13-jährige Geschichte zurückblicken kann. 2009 starb ein 39-jähriger Festivalbesucher.

Auf einem anderen namhaften Festival gab es im vergangenen Monat allerdings schon einen Todesfall: Beim Melt brach ein 41-Jähriger mitten auf der Tanzfläche zusammen und starb.

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Die Sicherheitsvorkehrungen für das Festival in Chicago, das mehrere internationale Ableger hat – so auch eines in Berlin –, wurden in diesem Jahr massiv verstärkt. So durften keine Rucksäcke oder größere Taschen mitgenommen werden. Grund war unter anderem die Bedrohung durch Amokläufe wie etwa der in Las Vegas im Sommer 2017, bei dem 58 Menschen starben.

Quelle: Noizz.de