Seit heute gibt es ihren Song "Mercy" als neuen Remix.

Iris wird jetzt schon als nächste große Hoffnung aus Norwegen gehandelt. Die 22-jährige macht herrlich verwunschenen Pop zwischen Akustik-Gitarre, Elektronik und Sehnsucht. Das ist nicht nur wahnsinnig schön, sondern auch ganz und gar perfekt für die melancholischen Momente des Sommers – ihr wisst schon, wenn man alleine am See sitzt und einfach mal eine Runde nicht aussehen möchte, wie aus einer lustigen Grillparty-Werbung.

Seit heute gibt es ihren Song "Mercy" als Remix – der in das Ganze auch noch was Flottes rein bringt. Anhören kann man sich das hier:

Wir haben ihr aus diesem Anlass ein paar Fragen gestellt. Im NOIZZ-Interview spricht sie über Fischnamen, Freudentränen und doofe Frisuren.

NOIZZ: Welches war das erste Album, dass du dir selbst gekauft hast?

Iris: Ich glaube es war Traveling Wilburys Vol. 1 – zumindest erinnere ich mich daran, den Song "Handle with care" non-stop gehört zu haben.

NOIZZ: Verrate uns das Album, dass du dir Jahre später gekauft hast, als du dann schon deinen musikalischen Geschmack entwickelt hast, von dem du dir wünschen würdest, es sei dein ersten selbst gekauftes Album gewesen.

Iris: Oh – ich bin nicht sicher. Ich bin sogar ganz zufrieden mit meiner damaligen Auswahl. Aber klar: Wäre sicher noch cooler gewesen, wenn es "OK Computer" von Radiohead gewesen wäre.

NOIZZ: Hast du aktuell einen nervigen guilty pleasure Song?

Iris: Ich fühle mich nicht guilty deshalb, höre aber momentan sehr oft "Damaged" von Danity Kane.

NOIZZ: Was sind deine favorisierten Frühstücksflocken?

Iris: Zählt Haferbrei?

NOIZZ: Welche deiner Eigenschaften verrät, dass du Norwegerin bis?

Iris: Ich kann Skifahren ... und ich spreche Norwegisch.

NOIZZ: Erzähl uns von dem ersten Mal als du gemerkt hast, wie wichtig Musik dir ist.

Iris: Musik war schon immer wichtig in meinem Leben. Aber es gibt einen Moment, an den ich mich erinnere: Ich war etwa 12 Jahre alt und schaute aus meinem Fenster. Es lief "Here Comes The Sun" von den Beatles. Es war wirklich kalt draußen, obwohl die Sonne schien. Irgendwas in mir machte CLICK und ich fing an Freudentränen zu weinen – es war ein schöner Tag. Jahre später, als ich selber anfing Musik zu schreiben, wollte ich immer nur, dass Musik denselben Effekt haben könnte.

NOIZZ: Welches war der erste Song, den du je geschrieben hast?

Iris: Es war ein süßer, kurzer Song. Er heißt "Stay The Night", ich war sehr jung und wünschte mir eine tiefe Verbindung zu einer anderen Person.

NOIZZ: Der stolzeste Moment in deiner bisherigen Karriere?

Iris: Ich bin ziemlich stolz auf alles, was ich bisher gemacht habe. Das beängstigendste war wahrscheinlich die Veröffentlichung meines ersten Songs und der erste Auftritt. Ich bin stolz darauf, dass ich es durchgezogen habe. Ich habe es geschafft, den Moment zu genießen und mich nicht überwältigen zu lassen von Gefühlen und Nervosität.

NOIZZ: Erzähl uns die Geschichte deines Songs "Romance Is Dead".

Iris: Da gibt es gar keine spezielle Geschichte. Ich war alleine in einer Bar in London und beobachtete Menschen. Manche von ihnen war so eindeutig auf der Suche nach jemand anderem. Irgendwas in mir formulierte den Wunsch, ihnen die gesamte Liebe und Trost der Welt schenken zu können. So in etwa.

NOIZZ: Was soll der erste Gedanke sein, wenn Menschen deine Musik hören?

Iris: "Ooohhhh...aaahhhh...das ist aber SCHÖN – ich könnte weinen?!" – sowas in etwa wäre schön.

NOIZZ: Welches ist der beste Song, der je geschrieben wurde?

Iris: Das ist eine schwere Frage. Vielleicht "Famous Blue Raincoat" von Léonard Cohen.

NOIZZ: Stell dir vor, du seist ein Fisch. Was wäre dein Name?

Iris: Missy McBlub zu Ihren Diensten. *blub blub*

NOIZZ: Eine Frisur, die dir absolut nicht steht?

Iris: Ein Pony. Das war kein Match.

Danke für das Interview, Iris!

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Quelle: Noizz.de