Nein, es gibt nicht nur YMCA ...

Die LGBTQ-Community feiert im Pride Month Juni mit Stolz die Vielfalt der Sexualität und der Geschlechter. Der Pride Month findet jedes Jahr im Juni statt, um an die Stonewall-Aufstände, eine Serie von gewalttätigen Konflikten zwischen Homo- und Transsexuellen und Polizeibeamten in New York im Jahr 1969, zu erinnern.

Bei den Konflikten in Manhatten kam es damals zu Razzien und zu Verhaftungen, bei denen sich erstmals eine große Gruppe von Homosexuellen widersetzte und für Gerechtigkeit und Gleichbehandlung kämpfte. Aus diesem Grund werden die Aufstände auch als Wendepunkt der Schwulen- und Lesbenbewegung in ihrem Kampf für Gleichbehandlung und Anerkennung gefeiert.

Während des Pride Month will die Bewegung durch zahlreiche Veranstaltungen, wie Umzüge, Demos, Workshops und Partys, Akzeptanz und Bewusstsein gegenüber Homosexuellen, Bisexuellen und Transsexuellen schaffen.

Wir haben für euch unsere Top Ten der aussagekräftigsten Songs zusammengestellt, mit denen ihr den Pride Month feiern könnt:

Nur wer genau hinhört, erkennt die Bedeutung dieses Songs. Davies singt über seine Lola, "she walk like a woman and talk like a man", da sie feminin und maskulin zugleich ist. Ein junger, verwirrter Mann verliebt sich in eine Trans-Frau und fängt an, sich selbst und seine Maskulinität zu akzeptieren.

Der motivierende Track von Queen darf nicht fehlen. In dem Klassiker singt Freddie Mercury, dass er sich von nichts und niemand abhalten lässt. Über seine eigene Sexualitat sagte er, "Ich bin schwul wie eine Narzisse, Schätzchen."

3. Diana Ross - "I’m Coming Out" (1980)

Der Titel sagt eigentlich schon alles. Der Song motiviert Menschen dazu, sich zu trauen, sich zu outen. Diana Ross äußerte sich über die Gleichgeschlechtliche Ehe mit einer - für die damalige Zeit - sehr liberalen Meinung: “It seems like girls, guys, whatever, should be able to live together without a legal contract."

Das Musikvideo wurde anfangs von der BBC verboten - wegen der provokativen Männer in engen Leder-Outfits und den Dragqueens und Dominas.

Das Lied wurde wurde schnell zu einem der bekanntesten Gay Anthems und ergreift immer wieder die Herzen der Zuhörer mit seiner starken Botschaft, sich selbst treu zu bleiben und sich zu akzeptieren.

Madonna ist schon lange eine große Unterstützerin der LGBTQ-Community. Ihre aufsehenerregenden Kostüme, ihre Auftritte mit Dragqueens, ihr Einsatz gegen Homophobie und ihr AIDS-Aktivismus haben sie zu einem Gay Icon gemacht.

Die berühmte Drag Queen repräsentiert und begeistert die Drag Community mit ihren Pop-Hits und produziert und moderiert seit 2009 die erfolgreiche Reality Serie "RuPaul's Drag Race". In 2017 zählte RuPaul laut der "TIME 100" Liste zu den einflussreichsten Menschen der Welt.

Die Ikone outete sich 2009 selbst in einem Interview als bisexuell und übermittelt ihren Fans, dass jeder perfekt ist, genau so wie er ist. Sie gründete zusammen mit ihrer Mutter die Stiftung "Born This Way Foundation", um die LGBTQ-Jugend zu unterstützen, vor Mobbing zu schützen und mehr Toleranz zu verbreiten.

Der Rapper hatte sich kurz vor dem Erscheinen seines Albums "Channel Orange" geoutet und singt in seinen Songs über seine erste Liebe. Besonders in “Forrest Gump” wird deutlich, dass Oceans Liebe an einen jungen Mann gerichtet ist. Er singt "You run my mind, boy" und "You’re so buff and so strong/I’m nervous, Forrest."

Der junge Musiker und Schauspieler geht offen mit seiner Sexulität um und lässt es in seinem Musikvideo mit einem anderen Typen ganz schön heiß werden. In einem Interview mit dem Radiosender "Total Access", erzählte er "Along the way I’ve actually become really proud of everything that I am, including [being] gay."

Quelle: Noizz.de