In Zeiten einer Pandemie, kein Hypochonder zu sein, ist eine Kunst für sich. Fast jeder von uns hatte in den letzten Wochen wohl einen Moment, wo er oder sie dachte, Corona zu haben. Damit genau das nicht mehr passiert, sind hier die gängigen Symptome.

Das Coronavirus ist das Gespenst der Stunde und weltweit sind Menschen dazu angehalten, sich in ihren eigenen vier Wänden aufzuhalten, um die unausweichliche Pandemie zu entschleunigen. Ziel ist es, die Zahl der Infizierten stets unter einem gewissen Level zu halten, damit das Gesundheitssystem die Lage im Griff behält.

Während wir in Deutschland aktuell das Glück einer unfassbar kleinen Todesrate bei Infizierung haben, sowie von einer Kanzlerin geführt werden, die kühlen Kopf behält und Ruhe ausstrahlt, ertappen wir uns sicher alle regelmäßig bei folgender Frage: "Scheiße, habe ich Corona?"

Eine Frage, die aktuell mit fast hundertprozentiger Sicherheit mit "Nein" beantwortet werden muss. Und damit künftige Hirngespinste keinen Nährboden mehr bekommen, haben wir für euch jetzt die Krankheitssymptome sowie den Verlauf der Infektion, durch die ihr noch ein bisschen sicherer seid, festzustellen, dass bei euch alles gut ist.

Die Studie, auf der dieses Wissen beruht, stammt aus China. Wissenschaftler der Universität zu Wuhan haben 138 mit Corona infizierte Patienten im Krankenhaus über den gesamten Krankheitsverlauf begleitet. Es beginnt mit: Fieber.

>> Wird Corona bis zum Sommer schlimmer oder besser?

Angela Merkel bei ihrer Ansprache zum Coronavirus vom März 2020

Corona-Symptom 1: Fieber

Bei den meisten Fällen beginnt es mit einem ganz normalen Fieber. Begleitsymptome können Müdigkeit, Muskelschmerzen und trockener Husten sein. In seltenen Fellen ist auch Durchfall und Übelkeit aufgetreten

Corona-Symptom 2: Atemnot

Ab dem fünften Tag können Schwierigkeiten bei der Atmung eintreten. Das betrifft aber in erster Linie ältere Patienten und die, die ohnehin gesundheitliche Probleme haben. Oft ist das der Zeitpunkt, an dem sich Infizierte über ihre Krankheit bewusst werden. Die meisten Patienten schaffen es deshalb am siebten Tag nach den ersten Symptomen ins Krankenhaus.

Corona-Symptom 3: Lungenversagen

Hier wird es kritisch. Ab Tag acht kann es in schlimmen Fällen zu akutem Lungenversagen (ARDS) kommen. Der Studie zufolge betrifft das in etwa 15 Prozent der Infizierten. Dazu kommt es durch Flüssigkeiten in der Lunge. ARDS kann tödlich sein.

Straßen leer: das Bild der Stunde. Für Information rund um Corona könnt ihr auf berlin.de/CORONA gehen.

Corona-Symptom 4: Bauchschmerzen und Appetitlosigkeit

Tag zehn. Hier kann es theoretisch einfach wieder bergauf gehen und für die meisten ist das auch der Fall. In seltenen Fällen können sich die Symptome aber auch weiter verschlechtern. In diesem Falle bedeutet das eine Verlegung auf die Intensivstation. Symptome dieser Phase sind starke Schmerzen im Unterleib sowie Appetitlosigkeit.

Tag 17: Gesundheit

Nach ungefähr zweieinhalb Wochen sind Patienten in der Regel wieder gesund und können das Krankenhaus verlassen.

Der Gedanke an Lungenversagen und eine Krankheitsintensität, die zur Intensivstation führt, mögen erst mal angsteinflößend sein. Doch das betrifft wirklich nur die allerwenigsten und – wie immer wieder gesagt – nur sehr alte oder ohnehin kränkliche Menschen. Die Sterberate der Studie liegt bei zwei Prozent. In Deutschland sind es nach aktuellen Angaben (Stand: 19. März) der WHO nur 0,3 Prozent der Corona-Infizierten, die die Krankheit nicht überleben.

Bleibt zuhause, seid gut zu euren Nächsten und macht keine Panik. Wir kriegen das hin. :)

>> Warum ist die Coronavirus-Todesrate in Deutschland so niedrig?

  • Quelle:
  • Noizz.de