Hier ein Ranking der geilsten Burger, die sich am schlimmsten auf deinen Körper auswirken. Für ernsthaften Rat zu Schlaganfällen, bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Folgen von Fast Food: Demenz, gestörtes Appetitempfinden, Fettleibigkeit, verstopfen der Herzarterien. Und, der Banger: Schlaganfall. Denn in Fast Food ist so ungefähr alles enthalten, was Schlaganfälle auslöst. Viel Salz, viel Fett, wenig Ballaststoffe – es scheint fast wie das Essen des Teufels, dass auf die Erde gekommen ist, um die Unachtsamen unter uns auszulöschen. Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache Deutschlands, und dabei eigentlich so easy vermeidbar.

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Eigentlich – denn wie geil sind Burger bitte?! Du beißt in ein fluffiges, weiches Brötchen rein, vorbei an knackigem Salat und einer saftigen Tomate oder der leichten Säure von Gewürzgurken, um an einem warmen, knusprigen Patty anzukommen, Geschmacksexplosion pur, und das Beste – alles geht einher mit einer guten Portion (veganer) Mayo, Ketchup oder sonstigen geilen Soßen. Es ist in den meisten Fällen billig, schnell zu essen, einer der besten Essen im Rausch und fast immer erhältlich.

Wir wissen, dass wir dir deine Liebe zu Burgern eh nicht abgewöhnen können. Damit du aber immer auf der Hut bist, haben wir deine zehn Lieblingsburger mal nach Schlaganfall-Risiko sortiert. Damit du das nächste Mal auch so ein richtig schön schlechtes Gewissen hast, wenn du bei McDonald's in der Schlange stehst.

Ohne sich wie die Apotheken-Umschau anzuhören, an dieser Stelle eine kurze Zusammenfassung im Dienste der Gesundheit: Mageres Fleisch wie Huhn geht immer über Rind. Am besten ist gar kein Fleisch. Ungesättigte Fettsäuren sind besser als gesättigte, da gesättigte Fettsäuren deinen Cholesterinspiegel erhöhen (laut Lehrkrankenhaus "Alexianer") und Salz ist der Tod überhaupt: Es trocknet deinen Körper aus und macht dein Blut dickflüssiger, heißt, dass dein Herz mehr arbeiten muss, um Blut durch den Körper zu bekommen. Heißt, höheres Schlaganfall-Risiko. Ballaststoffe sind Hammer, weil sie Fett und Cholesterin aus dem Körper ziehen.

Schon mal vorab kann man also ziemlich safe sagen, dass vegane und vegetarische Burger gesünder sind, als der geile Big Mac mit extra Käse. Welcher aber wirklich der absolut schlimmste Burger für dein hübsches, fleißiges Herz ist, erfährst du jetzt.

Disclaimer: Diese Annahmen sind spekulativ und auf Ernährungstipps von Organisationen wie der "Stiftung Deutsche Schlaganfall Hilfe" aufgebaut. Wir sind keine Ärzte. Wenn du professionellen medizinischen Rat benötigst, solltest du auf gar keinen Fall auf NOIZZ.de unterwegs sein.

#10: KFCs veganer Chickenburger KFV

Fest steht, wenn Burger, dann bist du mit dem KFV noch am gesündesten dabei. Der KFV ist KFCs Antwort auf vegane und vegetarische Alternativen von McDonald's und Co. und kann sich wirklich sehen lassen – geschmacklich sowie gesundheitlich. Er besteht nur aus einem veganen Bun, einem Patty aus Mycoprotein, veganer Mayonnaise und einem Salatblatt. Minimalistisch, aber verdammt lecker. Er hat mit Abstand weniger gesättigte Fettsäuren als alle anderen Burger in diesem Ranking (2 Gramm) und einen durchschnittlichen Salzgehalt. Der einzige Haken ist, dass dieser Burger vorerst nur als Testlauf in deutschen KFC Filialen vorgestellt worden ist. Später dieses Jahr soll er allerdings permanent aufs Menu.

Der KFV, der vegane Chickenburger von KFC

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#9: McDonald's VeganTS

Auch der vegane Burger von McDonald's kann sich von Gesundheit her sehen lassen. Zwar hat er für seine Größe relativ viel Salz, aber nur 4,3 Gramm gesättigte Fettsäuren UND ganze 11 Gramm Ballaststoffe, was für Fast Food richtig gut ist.

Der Big Vegan TS von McDonald's

>> NOIZZ-Test: So schmeckt der vegane Burger von McDonald's

#8: Burger Kings Rebel Whopper

An alle Fleisch-Fans: Sorry, dieses Ranking dreht sich bei den "gesündesten" drei Plätzen erstmal nur um vegetarische Alternativen. Schlussendlich ist Fleisch aufgrund seines hohen Fettgehalts ziemlich ungesund. Deswegen auf Platz 8, Burger Kings Rebel Whopper. Der hat im Vergleich zu Fleischburgern relativ geringe Mengen an gesättigten Fettsäuren und führt das Ballaststoffgehalt-Ranking mit 12 Gramm an. Allerdings auch das Salzgehalt-Ranking – mit ganzen 3,7 Gramm. Pro Tag soll ein Mensch nur rund 5 Gramm Salz zu sich nehmen. Damit wären fast 80 Prozent deines Tagesbedarfs schon gedeckt. Blöd nur, dass der Rebel Whopper nicht 80 Prozent von dem sein wird, was du an diesem Tag isst.

Der "Rebel Whopper" von Burger King

>> Wie Fleisch? Burger Kings vegetarischer Rebel Whopper im Test

#7: Ben & Jerry's Veganer Eiscreme-Burger

Ups, hier hat sich wohl ein süßer Burger eingeschummelt. Leider gibt Ben & Jerry's keine genauen Angaben zu den Inhaltsstoffen seines veganen Eiscreme-Burgers, den du in dem "Scoop and Café"-Laden von Ben & Jerry's in Berlin probieren kannst. Allerdings hat Ben and Jerry's veröffentlicht, dass sie circa 100 ml Eis auf den Brioche-Bun packen - die alleine haben 7,6 Gramm gesättigte Fettsäuren. Dazu kommen noch Spekulatiuscreme und Karamellsoße, drei bis fünf Spekulatius-Kekse und vegane Schlagsahne – die zum größten Teil aus Fett besteht. Nur Salz ist hier eher weniger vorhanden. Juhu. Mit all den Zutaten hat dieser Burger trotzdem weniger gesättigte Fettsäuren, als andere Fleischburger in diesem Ranking.

Der vegane Eiscreme-Burger von Ben & Jerry's und Bosh TV

>> Bei Ben & Jerry's gibt es jetzt einen veganen Eiscreme-Burger

#6: Burger Kings Pommes-Burger

Burger King hat ein neues Meisterwerk vorgestellt: Den "Chip Butty", der nur mit Pommes, Ketchup, Mayo und Bacon belegt ist. Lol. Die Carb-Bombe hat absolut nichts nährreiches an sich, kommt gerade mal auf 1.7 Gramm Ballaststoffe, aber wegen des geringen Fleisch-Anteils ist auch eine große Fettquelle eliminiert. Daher kommt er in diesem Ranking gar nicht so schlecht davon.

Der Chip Butty with Bacon von Burger King

>> Auf dem neuen Burger von Burger King sind nur Pommes, Ketchup und Mayo

#5: Five Guys' Cheeseburger

Keine Ahnung, wie der Cheeseburger von Five Guys es nur auf Platz 5 dieses Rankings geschafft hat. Tatsächlich punktet er aber, im Vergleich zu den anderen Burgern auf den Top-Plätzen, mit einem überraschend geringen Salzgehalt bei 1,5 Gramm. Good for you, Five Guys.

Der Five Guys Cheeseburger

#4: Big Mac von McDonald's

Zwei Rindfleisch-Patties, Schmelzkäse, Weizenbrötchen, Salat, Gewürzgurke, Sauce: Das ist das Geheimnis des Big Macs, der seit Jahren auf der ganzen Welt als DER Burger gefeiert wird. Und, ganz ehrlich – du könntest was Schlimmeres in dich reinstopfen. Der Burger hat "nur" 9,7 Gramm gesättigte Fettsäuren und 2.2 Gramm Salz. Da geht doch noch was.

Der BigMac ist so was wie das „Herzstück” von McDonald's – und nicht, weil er gesund ist

#3: McDonald's Mozzarella Stick McChicken

Hier hat sich McDonald's was ganz Besonderes einfallen lassen. Ein McChicken, der noch mal zusätzlich mit Mozzarella-Sticks belegt ist. Genial. Blöd nur, dass das Ganze 2,9 Gramm Salz hat und gerade mal 3,7 Gramm Ballaststoffe. Das einzig Gute an diesem Burger ist, dass er Hühnchen, nicht Rind zwischen zwei Brötchen packt. Dafür landet da aber auch in Fett frittierter Käse.

Der McChicken Mozzarella

>> Pervers oder geil? McDonalds stopft frittierte Käsesticks und frittiertes Hühnchen in einen Burger

#2: Burger Kings Whopper

Hätte der Whopper nicht wenigstens noch 3,9 Gramm Ballaststoffe, wäre er ganz sicher auf Platz eins gelandet. 13,4 Gramm gesättigt Fettsäuren und 2,3 Gramm Salz bei nur 3,9 Gramm Ballaststoffen katapultieren diesen Rindfleischburger auf Platz zwei.

Der Whopper von Burger King

#1: McDonald's Double Mac

Schön, dass du dich bis zu diesem Teil des Rankings durchgearbeitet hast. Es tut mir wirklich sehr leid, dir sagen zu müssen, dass dieses Upgrade zum Big Mac – der Double Mac – so ungefähr das Dümmste ist, was du deinem Körper antun kannst. Der Double Mac ist wie der Big Mac, aber mit vier (vier!!!) Patties statt zwei. Dementsprechend: Mehr Fleisch und mehr gesättigte Fettsäuren als jeder andere Burger in diesem Ranking. Den Burger, den McDonald's für "den großen Hunger" entworfen hat, ist wohl eher ein Burger für den großen Schlaganfall.

Der Little Mac, der Double Mac und der normale Big Mac

>> Little Mac und Double Mac: McDonalds macht Big Mac für jeden Hunger

  • Quelle:
  • Noizz.de