Anlass: Der „Internationalen Tag gegen Drogenmissbrauch“!

Wo – wenn nicht in Berlin – könnte man besser Menschen aus aller Welt zu ihrem Konsumverhalten befragen? Noch immer verbinden viele die Hauptstadt mit Christiane F. und den Kindern vom Bahnhof Zoo.

Uns haben junge Amerikaner, Holländer und Briten von ihren Drogenerfahrungen erzählt.

„Ich habe es zu Beginn meines zweiten Jares an der Highschool das erste Mal mit Alkohol übertrieben. Wir haben damals Gummibärchen in Vodka eingelegt. Leider hab ich eine Schwäche für süße Dinge – deshalb hab ich gleich 20 Stück gesnackt. Ich hatte vorher noch nie gesoffen. Ich dachte, die Gummibärchen wären nicht viel, aber ich habe ja quasi zehn Shots getrunken. An große Teile des Abends kann ich mich nicht mehr erinnern. Und ich bereue es sehr, meine teure Lieblings-Sonnenbrille verloren zu haben.“

„Meine Freundin und ich konsumieren Alk sehr unterschiedlich. Ich trinke sehr gerne mal einen zu viel, meine Freundin gar nicht. Sie will aber immer, dass ich meine Suff-Geschichten auf Partys erzähle. Mir ist das meistens ziemlich unangenehm.

Im Urlaub habe ich es mit meinen Jungs mal so krass mit Tequila übertrieben, dass ich das Zeug jetzt nicht mehr sehen kann. Ich trinke zwar immer noch, hab aber zum Glück meine Freundin, die auf mich aufpasst.“

„Ich finde, man muss es einmal mit dem Alkohol übertrieben haben, um sein Limit herauszufinden. Ich hab das erste Mal mit 14 gesoffen. Damals war die Altersgrenze noch bei 16 Jahren. Heute müssen die Teens warten bis sie 18 sind. Damals, als ich noch 14 war, hab ich an einem Abend extrem viele Shots von irgendeinem starken Schnaps getrunken. Eine Stunde später bin ich abgeschmiert. Ich hab es seitdem ein paar Mal mehr übertrieben, meine aber jetzt meine Limits zu kennen.“

Ich kiffe sehr gern am Wochenende. Bei uns ist Gras eine sehr beliebte Droge. Das erste Mal habe ich im Gymnasium gekifft – einfach nur weil es cool war. Es gab jedoch einen Abend, an dem ich es übertrieben habe und nicht mehr klar kam, weil ich zu viel geraucht hab. Momentan versuche ich nicht mehr so viel zu kiffen, weil ich eine Zeit lang echt zu viel geraucht habe. Ich kann nur jedem davon abraten gleichzeitig zu kiffen und zu saufen. Man schmiert dabei richtig ab. Als ich 18 Jahre alt war haben meine Freundin und ich eines Abends viel getrunken. Ein Fremder reichte mir einen Joint auf der Straße vor einer Bar. Weil wir stoned und besoffen waren, schien es uns unmöglich nach Hause zu laufen. Nach jedem Schritt fiel ich hin. Das war schon sehr beängstigend. Wir nahmen den Bus nach Hause und irgendwie schaffte ich es in mein Bett. Am nächsten Tag lachten meine Freundin und ich darüber. Ich hatte früher keine so dollen Kater, weshalb ich es immer wieder übertrieb. Heute werde ich nach drei Gläsern Wein schon leicht besoffen. Es wird nicht besser, je älter man wird."

Quelle: Noizz.de