Es hat mit dem sogenannten sicheren Hypertext-Übertragungsprotokoll zu tun.

Die beliebteste Pornoseite des World Wide Web will seine Nutzer nämlich automatisch auf einen HTTPS-Zugang leiten.

Damit wollen sie ihre User besser schützen.

Diese Neuigkeit ist natürlich niemals persönlich gemeint, sondern gilt nur für Freunde und Bekannte.

Zur Erklärung

HTTPS steht für „sicheres Hypertext-Übertragungsprotokoll“. Es ist ein Kommunikationsprotokoll im World Wide Web, um Daten abhörsicher zu übertragen. Deswegen sind viele andere Seiten bereits seit Jahren auf HTTPS umgestiegen.

Wieso macht Pornhub das?

Der Schritt zu mehr Sicherheit wurde von Pornhub beschlossen, nachdem der von den Republikanern dominierte US-Kongress ein Gesetz entworfen. Darin soll es Internetseiten erlaubt werden, die Daten ihrer User zu verkaufen.

92b Foto: PornHub / Pornhub

Ganze 265 Republikaner haben euch quasi an Internetprovider verkauft. Denn alles was ihr jetzt auf US-Webseiten über euch angebt oder auch nur anklickt, kann jetzt verkauft werden.

Vergesst dabei nicht, dass Google, Facebook, Instagram etc. auch US-Webseiten sind.

Jetzt muss nur noch der US-Präsident, Donald J. Trump himself, dieses Gesetz absegnen. Und dass er so ein furchtbares Gesetz unterschreiben wird, würde niemanden wundern.

Brad Burns, Vize-Präsident von Pornhub (dessen Tochterfirma übrigens YouPorn ist) dazu: „Es ist unsere Pflicht, als eines der meist besuchtesten Webseiten der Welt, die Sicherheit und Geheimhaltung unserer User zu gewährleisten.“

Das HTTPS wird jedoch nicht verhindern, dass dein Internetprovider nachverfolgen kann, dass „deine Freunde“ auf Pornhub waren. Es kann aber verhindern, dass sie sehen können welche Videos im Einzelnen von „deinen Freunden“ angeschaut wurden.

WARNUNG: Dieser Schritt wurde jedoch nur von Pornhub und den dazu gehörigen Webseiten eingeleitet. Andere Pornoseiten haben diese Sicherheit nicht!

Quelle: Noizz.de