Auf Ideen muss man kommen!

Während ihr euren Jack Daniels mit Cola, Tonic-Water oder Red Bull mixt, geben echte Whiskey-Liebhaber höchstens mal einen Tropfen Wasser hinzu. Unsere Devise im Suff lautet eher so: „Hauptsache knallt!“  Echte Bourbon-Kenner wissen dagegen: Ein Tröpfchen Wasser kann den Geschmack des hochprozentigen Alkohols nicht nur um eine Nuance verfeinern, sondern um Welten verbessern.

Zwei Unternehmer aus Kentucky vermuten hinter diesem Fakt eine Goldgrube: Sie haben unter dem Namen „Old Limestone“ Wasser rausgebracht, das besonders Bourbon freundlich ist. Nix mit Kranwasser oder dem herkömmlichen Zeug aus der Plastikflasche.

Für 4 Liter Wasser rund 16 Euro? Kann man mal machen Foto: Old Limestone / Screenshot

Dabei gehen sie so simpel, wie genial vor

Sie füllen Wasser aus der Limestone Quelle in Flaschen, schreiben „Whiskey-Wasser“ drauf und kassieren für 4 Liter mal eben 20 Dollar (umgerechnet ca. 16 Euro).

Die Idee für das Whiskey-Wasser hatten die Inhaber Barry Gluck und Doug Keeney natürlich, als sie sich ein Gläschen Whiskey genehmigten, das nicht so richtig schmeckten wollte.

Warum ihr Wasser besonders gut zu Whiskey schmeckt?

Die Erfinder des Whiskey-Wasser sind sich sicher: Um die Eigennote des Whiskeys nicht zu zerstören, müssen Liebhaber Wasser aus der gleichen Quelle hinzugeben! Denn die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe wirkt sich, laut ihnen, auf den Geschmack des Teufelszeugs aus.

Rund 95 Prozent aller Bourbon kommen aus der Nähe von Kentucky ­– für die Destillation nutzen die Hersteller Wasser aus der Limestone-Quelle. Vorher filtern sie aber noch jegliche Eisenmoleküle heraus und geben dafür einen Hauch an Calcium und Magnesium hinzu.

Ob das wirklich funktioniert?

Wir sind uns da nicht so sicher, können das mit unseren von Billig-Alkohol zerstörten Geschmäckern, aber vielleicht auch einfach nicht bewerten. Sorry!

Quelle: Noizz.de