Wegen Amazon: Alexa als Vorname in den USA unbeliebter

Marie-Julie May

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d Foto: Priscilla Du Preez / unsplash.de

Ob das wohl an den vielen Alexa-Fails liegt?

Der smarte Sprachassistent Alexa sorgte in der Vergangenheit immer wieder für viele ungewohlte Bestellungen und kuriose Antworten. Es ist wahrscheinlich auch ziemlich nervig, wenn man sein Kind ruft und das Gerät Alexa eher reagiert als das eigene Sprössling.

Der Ärger über die inteligente Software geht jetzt soweit, dass selbst die Popularität des weiblichen Vornamens Alexa in den USA gesunken ist.

2014 erlebte der Name Alexa in den USA einen kleinen Boom

Amazon hatte den Dienst Alexa erstmals 2014 eingeführt. Sie wurde zum Verkaufsschlager. Doch seit der Einführung hat sich die Popularität des Namens Alexa bei Eltern halbiert. Der amerikanische Soziologe Philipp Cohen von der University of Maryland fand heraus, dass 2015 noch 6050 Babys in den Vereinigten Staaten den Namen Alexa bekamen während es zwei Jahre später nur noch 3883 waren.

Alexa sei als menschlicher Vorname erledigt, schrieb Cohen in seinem Blog: „Warum wurde nicht daran gedacht, was das für Konsequenzen für diese Leute hat?“

Deutschland: Alexa nicht in den Top Ten

Eine offiziell amtliche Statistik der Vornamen gibt es in Deutschland nicht. Die Gesellschaft für Deutsche Sprache e.V. jedoch listet jährlich die hierzulande zehn häufigsten Vornamen Neugeborener auf. Alexa taucht nicht in der Top Ten jedoch auf.

Auch in diesem Jahr zu den beliebtesten Vornamen in Deutschland gehört der Name Marie bei den Mädchen.

Mütter geben Kindern den Namen von Instagram-Filtern

Dass die Popularität von Vornamen nicht notwendigerweise darunter leidet, wenn sie zur Bezeichnung von Software verwendet werden, zeigt ein Trend aus den USA: Dort benannten im Jahr 2015 laut der Website BabyCenter beunruhigend viele Eltern ihre Kinder nach Instagram-Filtern. Die Vornamen Lux, Juno, Reyes, Ludwig und Willow legten um bis zu 75 Prozent zu.

Quelle: Noizz.de