Besonders gut ist der aus Bayern.

Klar ist nur: Der letzte Schluck in der Bierflasche ist anders. Er ist wärmer als die ersten, hat weniger Kohlensäure, schmeckt abgestanden.

Heiß diskutiert wird in Fachkreisen dagegen der richtige Umgang mit dem letzten Schluck. Muss man ihn trinken, weil jeder Tropfen zählt? Oder ihn stehenlassen, weil er eines echten Biertrinkers nicht würdig ist? Der letzte Schluck spaltet die Menschheit.

Auch auf die Frage, wie er genannt wird, gibt es verschiedene Antworten. Wir haben das Internet durchforstet. Und die zehn besten Namen für euch rausgesucht.

Nach unserer Einschätzung das am weitesten verbreitete Wort für den letzten Schluck. Uwe ist nicht nur ein aus der Zeit gefallener (und schon deshalb lustiger) Vorname, sondern auch eine Abkürzung: „Unten wird’s eklig“. Logisch, oder?

Wieder ein Vorname – nur dass sich im Gegensatz zum Uwe kein tieferer Sinn erschließt. Handelt es sich um eine Abkürzung? Ein Anagramm? Oder geht der Begriff auf einen gewissen Dieter zurück, der ein ungewöhnliches Trinkverhalten an den Tag legte? Das bleibt trotz intensiver Recherche unklar.

Ein Klassiker, der auf alles angewendet werden kann. Auch auf den letzten Schluck in der Flasche.

Dieses Wort stammt, man ahnt es schon, aus Bayern. Darin steckt das Verb „neigen“ – denn wer den letzten Schluck sehen will, muss genau das mit der Flasche (oder dem Maßkrug) machen.

Zusatz-Info: Als Noagerlzuzler bezeichnet der Bayer einen Menschen, der übertrieben lang an seinem letzten Schluck nippt.

Eine Anspielung auf die – wissenschaftlich nicht belegte – Vermutung, dass Obdachlose einen besonderen Hang zum letzten Schluck haben. Wenn das Geld fehlt, zählt halt alles.

Noch ein Vorname, diesmal in Verbindung mit einem selbsterklärenden Adjektiv: Der letzte Schluck ist häufig warm. Es finden sich Hinweise, dass dieser Begriff vor allem in Österreich benutzt wird. Unsere österreichische Kontaktperson kann das nicht bestätigen.

Siehe Noagerl. Wird nur anders ausgesprochen.

Eine Anspielung auf Farbe, Temperatur und Geschmack des letzten Schlucks. „Trink die Pfütze aus!“ ist eine in Fachkreisen verbreitete Aufforderung.

Ist eigentlich selbsterklärend. Laut Internetforen – den seriösesten Quellen, die wir gecheckt haben – glauben viele Menschen, dass der letzte Schluck zu einem großen Teil aus Speichel besteht. Die Angaben schwanken zwischen 50 und 90 Prozent.

Verwandt mit dem Noagerl und der Neige.

Quelle: Noizz.de