Im März wurde Xavier Naidoo aus der Jury von DSDS geworfen. Der Vorwurf: Rassismus. Til Schweiger schützt den Sänger trotzdem in sozialen Medien. In einem Interview mit "Die Zeit" erzählt der Schauspieler nun, warum er Naidoo weiterhin beisteht.

In einem Interview mit dem "Zeit-Magazin" spricht Til Schweiger offen über Kritik. Der Regisseur von "Keinohrhasen" habe sich davon verabschiedet, es allen Kritiker*innen Recht zu machen. Egal, so der 56-Jährige, was für einen Film er produziert – wenn am Ende "Regie: Til Schweiger" draufsteht, hätte er trotzdem verloren. Schweiger wird aber nicht nur von der deutschen Filmbranche kritisiert – sondern auch von seinem Vater.

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Jetzt nicht mehr bei DSDS: Xavier Naidoo.

Til Schweiger über Xavier Naidoo: "Das klingt jetzt komisch, aber ich mag den Kerl so gern"

Der schätzt die Arbeit seines Sohnes, warnt ihn aber vor problematischen Aussagen. "Til, pass mal auf, was du hier sagst", meint dieser als Schweiger im März Xavier Naidoo auf sozialen Medien unterstützt. Der Sänger wurde wegen Rassismusvorwürfen aus der Jury der Castingshow "DSDS" rausgeworfen. Schweiger gibt in dem Interview mit der Zeit zwar zu, seine Lieder nicht gehört zu haben – hat mit Naidoo trotzdem Mitleid. Er habe laut "ntv" "automatisch das Gefühl, mich hinter den stellen zu müssen."

Doch selbst nach der Verwarnung von Papa Schweiger und einem Verweis auf die Lieder zeigt der Sohnemann keine Einsicht. "Das klingt jetzt komisch, aber ich mag den Kerl so gern, dass ich mir diese Lieder gar nicht anhören will." Klingt, als ob Schweiger nicht wahrhaben will, was Naidoo für Aussagen trifft. Einfach weghören?

Um es sanft auszudrücken: nicht besonders vorbildlich.

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Quelle: Noizz.de