Eine Studie der Uni in Oxford zeigt den Zusammenhang zwischen Fleischkonsum und ökologischem Fußabdruck auf.

Die Effekte des Klimawandels werden immer akuter. Das belegt Studie für Studie für Studie. Doch was können wir wirklich tun, um die Erderwärmung schnellstmöglich zu beenden? Wenn es um Ernährung geht, ist der Weg laut wissenschaftlichen Erkenntnissen aus dem letzten Jahr klar.

Wer den Klimawandel aufhalten will, sollte auf eine rein pflanzliche Ernährungsform umsteigen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der University of Oxford von 2018. Wer Fleisch, Milch und andere tierische Produkte aus dem Speiseplan streicht, kann den eigenen Fußabdruck, der durch Ernährung verursacht wird, bis zu 73 Prozent verringern.

Laut dem Hauptautor der Studie, Joseph Poore, ist vegane Ernährung damit der "möglicherweise größte Weg deinen Einfluss auf den Planeten Erde zu reduzieren." Denn die Zucht von Tieren für Fleisch und Milchprodukte macht 60 Prozent der Treibhausgase aus, die durch weltweite Landwirtschaft erzeugt werden.

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Die Studie geht sogar so weit zu sagen, dass das Vermeiden von tierischen Produkten viel ökologischer ist, als der Konsum von nachhaltig angebautem Fleisch und Milch.

Fleischalternativen, die oft komplizierte Herstellungsprozesse durchlaufen, sind ebenfalls Teil der Untersuchung gewesen. Die Wissenschaftler in Oxford nehmen mit ihren Ergebnissen auch vielen Kritikern dieser Produkte den Wind aus den Segeln: "Am auffälligsten ist, dass [selbst] Tierprodukte mit dem geringsten Impact in der Regel die von pflanzlichen Ersatzprodukten übertreffen, was neue Beweise für die Bedeutung einer Ernährungsumstellung liefert."

Natürlich gibt es auch noch viele andere Faktoren, die in den eigenen Fußabdruck fließen. Denn auch Transport, Konsumgüter wie Kleidung und Freizeitaktivitäten können sich darauf auswirken, wie nachhaltig du dein Leben im Ganzen gestaltest.

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Quelle: Noizz.de